Ein halbes Dutzend vermasselt die Generalprobe


Im abschließenden Test setzt es für Abtswind einen herben Rückschlag

ASV Veitsbronn – TSV Abtswind 6:3 (3:1)

Slider Ende

Es war ein Spiel und ein Ergebnis, das dem TSV Abtswind knapp eine Woche vor dem Wiederbeginn in der Landesliga ernsthaft zu denken geben muss. Sechs Gegentore und deren Entstehung waren des Schlechten eindeutig zu viel gegen die eher mittelmäßige Landesliga-Mannschaft des ASV Veitsbronn, die den Abtswindern mit großem läuferischen Einsatz und disziplinierter Abwehrarbeit den Schneid im letzten Testspiel abkaufte.

Es war immer dieselbe Leier, es war immer dasselbe Muster: Eklatante Missverständnisse, Abstimmungsprobleme und Stellungsfehler in der Abwehr machten den Platzherren das Toreschießen leicht. Fünfmal kamen die Veitsbronner durch die Mitte, viermal liefen sie sogar allein auf den Schlussmann zu, um zu verwandeln. Allen voran der viermalige Schütze Robert Petkov nahm die Gastgeschenke dankend an. „Wir waren von der ersten Minute nicht auf dem Platz“, kritisierte Abtswinds Trainer Petr Skarabela, der kaum einem seiner Akteure Normalform bescheinigte. Dass Stammspieler wie Adrian Graf, Jonas Wirth und Nicolas Wirsching fehlten, mochte er nicht als Ausrede gelten lassen. Veitsbronns ständige Störattacken verhinderten, dass die Gäste überhaupt einmal in ihren Rhythmus kamen. Selbst der rasche Anschlusstreffer von Pascal Kamolz zum 1:2 in der 26. Minute, gab der Skarabela-Elf keinen Auftrieb. Einzig nach der Pause, als Steffen Barthel (im Bild) schön herausgespielt auf 2:4 verkürzte, zeigte Abtswind eine gute Viertelstunde.

Danach verstrickte sich die Mannschaft wieder in alte Fehler und setzte ihr verkrampftes Auftreten fort. Zu umständlich und behäbig gestaltete sich der Spielaufbau. Bis auf die drei Tore – der eingewechselte Michael Herrmann erzielte den 6:3-Endstand – gelang nicht viel. „Es ist unbegreiflich, wie wir uns die Bude haben vollhauen lassen“, sagte Petr Skarabela. „Beim Training gibt es Redebedarf.“ Nach den vielen positiven Eindrücken in den ersten fünf Wochen der Wintervorbereitung und in den Testspielen setzte es zum Abschluss einen satten Tiefschlag. Die Abtswinder sind hart gelandet. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so schlecht spielen können“, stellte Skarabela enttäuscht fest. „Wir machen daraus kein großes Theater.“ Immerhin kann sich die Mannschaft an eine alte Bühnenweisheit klammern: Die Generalprobe versaut, da kann die Premiere nur gut werden.

Michael Kämmerer

Das Spiel in der Statistik

ASV Veitsbronn: Fabio Gossler – Tobias Meyer, Tim Klinge (83. Oliver König), Matthias Hausleithner (77. Marco Gräß), Julian Baumann, Daniel Bauer, Rick Bolz (83. Janni Tomic), Noah Barth, Robert Petkov (83. Lucien Kessler), Marco Dimper, Sven Ulrich (83. Sven Ulrich).
TSV Abtswind: Patrick Hefner (46. Irnes Husic) – Jona Riedel, Sven Gibfried, Przemyslaw Szuszkiewicz (66. Michael Herrmann), Carl Murphy (46. Daniel Hämmerlein) – Jürgen Endres, Jörg Otto (66. Janek Wendt), Peter Mrugalla (46. Philipp Hummel), Frank Hartlehnert – Steffen Barthel, Pascal Kamolz (77. Julian Beßler).
Schiedsrichter: Mario Hofmann (Heroldsbach); Assistenten: Sedat Özdemir (Niederndorf), Leon Rauth (Strullendorf).
Tore: 1:0 Robert Petkov (14.), 2:0 Marco Dimper (25.), 2:1 Pascal Kamolz (26.), 3:1 Robert Petkov (39.), 3:2 Steffen Barthel (57.), 4:2 Robert Petkov (63.), 5:2 Robert Petkov (77.), 6:2 Oliver König (80.), 6:3 Michael Herrmann (88.).

Alle Abtswinder Testspiele der Wintervorbereitung im Überblick.

Ein halbes Dutzend vermasselt die Generalprobe

Julian Beßler muss als Aushilfe einspringen


Unbezwungen gegen Greuther Fürth II, hütet der 24-Jährige erneut notgedrungen das Tor

TSV Abtswind II – FC Geesdorf 2:4 (2:2)

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Von ihrer Bestbesetzung war Abtswinds zweite Mannschaft im Freundschaftsspiel gegen den FC Geesdorf weit entfernt. Mehrere Akteure aus der dritten Garde mussten herbeieilen, um überhaupt antreten zu können. Trotz des Personalproblems bot das gemischte Team dem Bezirksligisten ordentlich Paroli. Welche Schlüsse ließen sich aus der Begegnung ziehen, wenn mehr als die halbe Stammelf ausfällt? Nicht viele.

Gegen den Regionalligisten SpVgg Greuther Fürth II schaffte es Julian Beßler (im Bild), zu Null zu spielen. Vom Bezirksligisten FC Geesdorf ließ sich der Aushilfstorhüter des TSV Abtswind zweimal bezwingen. Wie konnte das passieren? „In Fürth stand die Abwehr bombensicher“, sagte Beßler. „Gegen Geesdorf gab es Leichtsinnsfehler, die Gegenspieler waren öfters ungedeckt.“ In beiden Partien stand der 24-Jährige notgedrungen 45 Minuten zwischen den Pfosten. In Fürth musste er in der ersten Garde ran, weil sich Irnes Husic verletzte. Nun fehlte bei der Reserve die etatmäßige Nummer eins, Eduard-Alin Wellmann. An sich hatte Beßler, der in der Jugend zum Schlussmann ausgebildet worden war, seinen Aktivitäten als Keeper schon vor Jahren für beendet erklärt. Im Feld fühle er sich einfach wohler, lautet seine Begründung. Aber wenn es partout nicht anders geht, springt der Abtswinder auf seiner gelernten Position ein. Beßlers neuerlicher Einsatz im Gehäuse spiegelte exemplarisch den personellen Zustand der ganzen Mannschaft: Mit fünf Akteuren der dritten Garnitur, davon drei von Beginn an, musste sich Trainer Velibor Teofilovic gegen Geesdorf behelfen und sich dazu noch selbst einbringen. Zur zweiten Halbzeit wechselte er sich ein. Er stellte sich ins Tor, damit Julian Beßler auch im Feld zeigen konnte, was in ihm steckte. Mehr als die halbe Stammbesetzung war verletzt, unpässlich oder sonst wie verhindert.

Dafür schlug sich die gemischte Truppe, in die sich Michael Herrmann aus der Landesliga-Mannschaft herabgelassen hatte, mehr als passabel, auch wenn der Erkenntnisgewinn für ein Testspiel eher gering ausfiel. „Ich habe mich gewundert, dass wir in der ersten Hälfte mit dieser einmaligen Besetzung so gut mitgehalten haben“, sagte Julian Beßler. Sein Team bestimmte das Geschehen. Das ging so weit, dass Abtswind in Führung zog. Ein Flankenball Andreas Herrmanns über 25 Meter erreichte punktgenau Aljoscha Keßler. Dessen Kopfball aus elf Metern schlug nach einer Viertelstunde im Geesdorfer Kasten ein. Was der Bezirksligist praktizierte, der ebenfalls keine üppig besetzte Ersatzbank vorweisen konnte, war auf Standardsituationen und Zufallsprodukte ausgelegt. Beim 1:1-Ausgleich wurde Simon Weiglein sträflich allein gelassen, dass er nach einer Ecke den Ball per Kopf aus drei Metern über die Linie drücken konnte (24. Minute). Von seiner unbeabsichtigten Bogenlampe in den Winkel dürfte Thomas Lordo selbst überrascht gewesen sein. Was als Flanke gedacht war, senkte sich so spitzfindig ins Netz, dass sich Julian Beßler strecken konnte, wie er nur wollte.

Das krumme Ding brachte die Geesdorfer, die vor der Pause sonst nicht zu Chancen kamen, in der 35. Minute mit 2:1 in Führung. Noch viel sehenswerter machte es auf der anderen Seite Eric Köhler, der im defensiven Mittelfeld erneut für viel Wirbel sorgte. Einen abgewehrten Eckball erwischte er aus 25 Metern volley so akkurat, dass die Kugel fulminant unter der Latte einschlug – 2:2 (40.). Nach 45 Minuten ließen bei den Abtswindern spürbar die Kräfte nach. Jetzt machte sich bemerkbar, dass etliche Spieler aus der A-Klasse das höhere Tempo nicht gewohnt waren. Das vermochten selbst die vermehrten Rückwechsel nicht zu kaschieren. Das Offensivspiel war eingestellt. Angreifer Aljoscha Keßler bekam kaum noch Bälle zugespielt. Es ging nur noch ums Verteidigen. In der Schlussviertelstunde gelang selbst das nur noch leidlich. Ohne Druck auf den ballführenden Spieler stand Abtswind tief in der eigenen Hälfte. Das nahm Geesdorfs Simon Weiglein als Aufforderung, aus zwanzig Metern abzuziehen und zum 3:2 zu treffen (82.). Stefan Weiglein setzte mit dem 4:2 den Schlusspunkt, indem er aus spitzem Winkel ins kurze Eck schob (84.).

Michael Kämmerer

Das Spiel in der Statistik

TSV Abtswind II: Julian Beßler – Maximilian Mahler, Michael Herrmann, Daniel Kaminski, Tobias Holzberger – Johannes Knorr, Eric Köhler – Mladen Grujic, Markus Schamberger, Andreas Herrmann – Aljoscha Keßler; eingewechselt: Velibor Teofilovic, Eduard Schneider, Dominik vom Berg.
FC Geesdorf: Dominik Holzmann – Thomas Lordo, Fabian Hahn, Dominik Kober, Patrick Beuerlein, Simon Weiglein, Mohamed Rmeithi, Oliver Hahn, Stefan Weiglein, Alexander Huller, Julian Zehnder; eingewechselt: Hassan Rmeithi, Bernd Oppmann.
Schiedsrichter: Maximilian Krämer (Münsterschwarzach); Assistenten: Martin Nickel (Gerolzhofen), Yannis Walter (Frankenwinheim).
Zuschauer: 10 (in Estenfeld).
Tore: 1:0 Aljoscha Keßler (16.), 1:1 Simon Weiglein (24.), 1:2 Thomas Lordo (35.), 2:2 Eric Köhler (40.), 2:3 Simon Weiglein (82.), 2:4 Stefan Weiglein (84.).

Alle Abtswinder Testspiele der Wintervorbereitung im Überblick.

Julian Beßler muss als Aushilfe einspringen

„Ich bin ein positiv denkender Mensch“


Michael Ludwig spricht über seine Herausforderungen als Trainer der dritten Mannschaft

Platz sechs nach der Hinrunde in der A-Klasse

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Auf einem komfortablen sechsten Tabellenplatz überwintert der TSV Abtswind III / FC Feuerbach in der A-Klasse. Mit dem vor der Saison ausgerufenen Ziel, einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen, liegt die Mannschaft nach der Hälfte der Runde im Plan. Im Interview spricht Spielertrainer Michael Ludwig, 38, über den bisherigen Saisonverlauf, den Stand der Vorbereitung und seine Hoffnungen für die Zukunft.

Frage: In den vergangenen Jahren war die dritte Mannschaft in der A-Klasse stets in der hinteren Tabellenregion zu finden. Woher kommt der Höhenflug?
Michael Ludwig: Man muss sehen, dass die Abstände sehr gering sind. Zu Platz elf sind es für uns gerade einmal vier Punkte. Genauso verhält es sich nach oben, wo uns ebenso nur vier Zähler von Rang drei trennen. Das Feld steht sehr eng beieinander, was ein Beleg dafür ist, wie ausgeglichen es in der Liga zugeht. Für uns wären durchaus ein paar Punkte mehr drin gewesen, weil es unnötige Niederlagen gab. Auf der anderen Seite hatten wir Spiele, bei denen vorher nicht zu erwarten war, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Insgesamt bin ich mit Platz sechs aber sehr zufrieden.

Frage: Mit dem Abstieg wird die Mannschaft dieses Jahr nichts zu tun haben. Das ist beruhigend, oder?
Michael Ludwig: Wir wollen unsere aktuelle Platzierung bis zum Ende zumindest behalten und nicht nach hinten abfallen. Vielleicht schaffen wir es auch, noch ein wenig nach vorne zu rutschen. Ganz vorne ziehen die SG Klein-/Großlangheim und die SG Castell/Wiesenbronn einsam ihre Kreise. Die sind für uns kein Maßstab. Da mit dem FC Donnersdorf II/Traustadt und dem FC Geesdorf II zwei Mannschaften die Abstiegsplätze besetzen, zu denen wir ein deutliches Punktepolster aufgebaut haben, sehe ich für uns keine Gefahr mehr. Dennoch darf es nicht so weit kommen, dass wir uns auf dem Erreichten ausruhen. Vor einem Jahr stand die Mannschaft im Winter ähnlich gut da wie jetzt und landete am Ende trotzdem nur zwei Plätze über dem Strich.

Frage: Das Torverhältnis von 19:31 ist für ein Team, das so gut dasteht, ungewöhnlich. Wie kommt’s?
Michael Ludwig: Unsere Siege sind meistens knapp ausgefallen und einige Niederlagen leider auch deutlich. Das 0:9 gegen die Spitzenmannschaft SG Castell/Wiesenbronn, meinen ehemaligen Verein, fällt bei dieser Statistik natürlich ins Gewicht. Aber es stimmt schon: Wir kassieren generell zu viele Gegentore. Das Abwehrverhalten ist unsere große Baustelle. Das zu verbessern, haben wir uns für die Rückrunde vorgenommen. Wobei es schwer ist, sich in der Abwehr einzuspielen, wenn die Viererkette ständig mit anderen Akteuren besetzt werden muss.

Frage: Das ist auch ein Punkt, der auffällig ist: In den dreizehn Partien kamen 32 Spieler zum Einsatz. Allerdings haben nur Thomas Klein, Karsten Krauss, Sebastian Krauß und du mindestens zehn Spiele absolviert. Wie lässt sich das erklären?
Michael Ludwig: Wir haben viele Aushilfskräfte und Teilzeitspieler in unseren Reihen, die sporadisch auf dem Platz standen und nur dabei waren, um am Wochenende den dünnen Kader aufzufüllen. Das sind diejenigen, die eigentlich schon längst aufgehört haben, kürzertreten wollten oder beruflich stark eingespannt sind. Hinzukamen mehrere Verletzte, die fest eingeplant waren und die meiste Zeit ausgefallen sind. Daher freut es mich, dass Arthur Eberhardt, der vergangene Saison mehr oder weniger seine Karriere beendet hatte, sich noch immer in den Dienst der Mannschaft stellt und neun Spiele bestritten hat.

In dieser Besetzung ging Abtswinds dritte Mannschaft im Sommer in die Saison. Einige mischen inzwischen nicht mehr mit, andere sind hinzugekommen.

Frage: Wird sich die personelle Lage in der Rückrunde verbessern?
Michael Ludwig: Der Kern der Mannschaft zählt fünfzehn Leute. Wenn alle spielen können, sind wir ausreichend besetzt. Momentan sehe ich nicht schwarz und glaube nicht, dass wir Probleme bekommen. Denn es gibt auch positive Beispiele: Markus Kräutner ist aus dem Ausland zurück. Maximilian Mahler, Dennis Zehnder und Dominik vom Berg haben in der Winterpause signalisiert, dass sie nach einer Auszeit wieder zur Verfügung stehen. Auch Eduard Schneider und Tobias Holzberger sind nach monatelanger Verletzung wieder eingestiegen. Wenn alle Stricke reißen, würde sogar Dirk Dorbath mit seinen 46 Jahren parat stehen.

Frage: Wer gehört nicht mehr zum Kader?
Michael Ludwig: Sascha Frank hat uns bereits im Herbst verlassen, weil er sich beruflich verändert hat. Daniel Reuther hat sich im Winter entschieden, wegen anhaltender Knieprobleme die Laufbahn zu beenden. Nicht mehr aktiv ist seit kurzem auch Ouannes Chahdoura. Mit neun Toren hat er für uns mit Abstand die meisten Treffer erzielt. Ihn müssen wir kompensieren. Das ist aber auch eine Chance, weil unser Offensivspiel sehr auf ihn ausgerichtet war. Sobald Justin Laudenbach wieder fit ist, kann er im Angriff die Lücke schließen. Es wird aber auch darauf ankommen, die Tore auf mehrere Schultern zu verteilen.

Frage: Seit zwei Wochen befindet sich die Mannschaft in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Wie ist dein Eindruck bisher?
Michael Ludwig: Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Die Leistungen können sich sehen lassen. Besonders das 1:1 im ersten Test gegen den Kreisklassisten FC Thüngfeld hat mir gefallen. Im Training waren wir jedes Mal mindestens zu acht. Auf dem Nebenplatz in Feuerbach lässt sich bei den derzeitigen Wetterbedingungen gut arbeiten.

Frage: Du bist vorigen Sommer nach Trainerstationen in Geesdorf, Kleinlangheim und Castell zum TSV Abtswind zurückgekehrt, wo du von 2001 bis 2007 erfolgreich in der ersten Mannschaft gespielt hast. Wie fällt dein persönliches Fazit nach einem halben Jahr aus?
Michael Ludwig: Es macht mir großen Spaß, die Mannschaft zu trainieren. Ich fühle mich beim TSV gut aufgehoben, zumal ich seit vielen Jahren in Abtswind lebe und auch unsere U9 trainiere. Hier ist es richtig toll. Ich habe mich in einem Verein schon lange nicht mehr so wohlgefühlt. Ich hoffe, dass wir auch in der neuen Saison genug Spieler für die dritte Mannschaft haben. Aber ich bin ein positiv denkender Mensch.

Das Gespräch führte Michael Kämmerer.

Michael Ludwig mit der U9 des TSV Abtswind.

Der erste Test der dritten Mannschaft gegen den FC Thüngfeld im Spielbericht.

Alle Abtswinder Vorbereitungsspiele im Überblick.

„Ich bin ein positiv denkender Mensch“

Helfer gesucht: Die Hecke muss weg!


Arbeitseinsatz am Sportgelände am Samstag, 25. Februar, ab 9 Uhr

Verein sorgt für Essen und Trinken

Slider Ende

Viele Hände, schnelles Ende. Das Prinzip ist einfach: Je mehr anpacken, desto eher ist Feierabend. Die Hecke am Trainingsgelände des TSV Abtswind wuchert und muss geschnitten werden. Um das Dickicht zu entfernen, braucht es fleißige Helfer, die am Samstag, 25. Februar, ab 9 Uhr gemeinsame Sache machen. An der Verpflegung wird es nicht fehlen: Der TSV Abtswind versorgt die Freiwilligen beim Arbeitseinsatz mit Essen und Trinken. Einfach vorbeikommen und mitmachen! Der Vorstand hofft auf rege Beteiligung.

Helfer gesucht: Die Hecke muss weg!

Ein halbes Dutzend vermasselt die Generalprobe


Im abschließenden Test setzt es für Abtswind einen herben Rückschlag

ASV Veitsbronn – TSV Abtswind 6:3 (3:1)

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Es war ein Spiel und ein Ergebnis, das dem TSV Abtswind knapp eine Woche vor dem Wiederbeginn in der Landesliga ernsthaft zu denken geben muss. Sechs Gegentore und deren Entstehung waren des Schlechten eindeutig zu viel gegen die eher mittelmäßige Landesliga-Mannschaft des ASV Veitsbronn, die den Abtswindern mit großem läuferischen Einsatz und disziplinierter Abwehrarbeit den Schneid im letzten Testspiel abkaufte.

Es war immer dieselbe Leier, es war immer dasselbe Muster: Eklatante Missverständnisse, Abstimmungsprobleme und Stellungsfehler in der Abwehr machten den Platzherren das Toreschießen leicht. Fünfmal kamen die Veitsbronner durch die Mitte, viermal liefen sie sogar allein auf den Schlussmann zu, um zu verwandeln. Allen voran der viermalige Schütze Robert Petkov nahm die Gastgeschenke dankend an. „Wir waren von der ersten Minute nicht auf dem Platz“, kritisierte Abtswinds Trainer Petr Skarabela, der kaum einem seiner Akteure Normalform bescheinigte. Dass Stammspieler wie Adrian Graf, Jonas Wirth und Nicolas Wirsching fehlten, mochte er nicht als Ausrede gelten lassen. Veitsbronns ständige Störattacken verhinderten, dass die Gäste überhaupt einmal in ihren Rhythmus kamen. Selbst der rasche Anschlusstreffer von Pascal Kamolz zum 1:2 in der 26. Minute, gab der Skarabela-Elf keinen Auftrieb. Einzig nach der Pause, als Steffen Barthel (im Bild) schön herausgespielt auf 2:4 verkürzte, zeigte Abtswind eine gute Viertelstunde.

Danach verstrickte sich die Mannschaft wieder in alte Fehler und setzte ihr verkrampftes Auftreten fort. Zu umständlich und behäbig gestaltete sich der Spielaufbau. Bis auf die drei Tore – der eingewechselte Michael Herrmann erzielte den 6:3-Endstand – gelang nicht viel. „Es ist unbegreiflich, wie wir uns die Bude haben vollhauen lassen“, sagte Petr Skarabela. „Beim Training gibt es Redebedarf.“ Nach den vielen positiven Eindrücken in den ersten fünf Wochen der Wintervorbereitung und in den Testspielen setzte es zum Abschluss einen satten Tiefschlag. Die Abtswinder sind hart gelandet. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so schlecht spielen können“, stellte Skarabela enttäuscht fest. „Wir machen daraus kein großes Theater.“ Immerhin kann sich die Mannschaft an eine alte Bühnenweisheit klammern: Die Generalprobe versaut, da kann die Premiere nur gut werden.

Michael Kämmerer

Das Spiel in der Statistik

ASV Veitsbronn: Fabio Gossler – Tobias Meyer, Tim Klinge (83. Oliver König), Matthias Hausleithner (77. Marco Gräß), Julian Baumann, Daniel Bauer, Rick Bolz (83. Janni Tomic), Noah Barth, Robert Petkov (83. Lucien Kessler), Marco Dimper, Sven Ulrich (83. Sven Ulrich).
TSV Abtswind: Patrick Hefner (46. Irnes Husic) – Jona Riedel, Sven Gibfried, Przemyslaw Szuszkiewicz (66. Michael Herrmann), Carl Murphy (46. Daniel Hämmerlein) – Jürgen Endres, Jörg Otto (66. Janek Wendt), Peter Mrugalla (46. Philipp Hummel), Frank Hartlehnert – Steffen Barthel, Pascal Kamolz (77. Julian Beßler).
Schiedsrichter: Mario Hofmann (Heroldsbach); Assistenten: Sedat Özdemir (Niederndorf), Leon Rauth (Strullendorf).
Tore: 1:0 Robert Petkov (14.), 2:0 Marco Dimper (25.), 2:1 Pascal Kamolz (26.), 3:1 Robert Petkov (39.), 3:2 Steffen Barthel (57.), 4:2 Robert Petkov (63.), 5:2 Robert Petkov (77.), 6:2 Oliver König (80.), 6:3 Michael Herrmann (88.).

Alle Abtswinder Testspiele der Wintervorbereitung im Überblick.

Ein halbes Dutzend vermasselt die Generalprobe

Julian Beßler muss als Aushilfe einspringen


Unbezwungen gegen Greuther Fürth II, hütet der 24-Jährige erneut notgedrungen das Tor

TSV Abtswind II – FC Geesdorf 2:4 (2:2)

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Von ihrer Bestbesetzung war Abtswinds zweite Mannschaft im Freundschaftsspiel gegen den FC Geesdorf weit entfernt. Mehrere Akteure aus der dritten Garde mussten herbeieilen, um überhaupt antreten zu können. Trotz des Personalproblems bot das gemischte Team dem Bezirksligisten ordentlich Paroli. Welche Schlüsse ließen sich aus der Begegnung ziehen, wenn mehr als die halbe Stammelf ausfällt? Nicht viele.

Gegen den Regionalligisten SpVgg Greuther Fürth II schaffte es Julian Beßler (im Bild), zu Null zu spielen. Vom Bezirksligisten FC Geesdorf ließ sich der Aushilfstorhüter des TSV Abtswind zweimal bezwingen. Wie konnte das passieren? „In Fürth stand die Abwehr bombensicher“, sagte Beßler. „Gegen Geesdorf gab es Leichtsinnsfehler, die Gegenspieler waren öfters ungedeckt.“ In beiden Partien stand der 24-Jährige notgedrungen 45 Minuten zwischen den Pfosten. In Fürth musste er in der ersten Garde ran, weil sich Irnes Husic verletzte. Nun fehlte bei der Reserve die etatmäßige Nummer eins, Eduard-Alin Wellmann. An sich hatte Beßler, der in der Jugend zum Schlussmann ausgebildet worden war, seinen Aktivitäten als Keeper schon vor Jahren für beendet erklärt. Im Feld fühle er sich einfach wohler, lautet seine Begründung. Aber wenn es partout nicht anders geht, springt der Abtswinder auf seiner gelernten Position ein. Beßlers neuerlicher Einsatz im Gehäuse spiegelte exemplarisch den personellen Zustand der ganzen Mannschaft: Mit fünf Akteuren der dritten Garnitur, davon drei von Beginn an, musste sich Trainer Velibor Teofilovic gegen Geesdorf behelfen und sich dazu noch selbst einbringen. Zur zweiten Halbzeit wechselte er sich ein. Er stellte sich ins Tor, damit Julian Beßler auch im Feld zeigen konnte, was in ihm steckte. Mehr als die halbe Stammbesetzung war verletzt, unpässlich oder sonst wie verhindert.

Dafür schlug sich die gemischte Truppe, in die sich Michael Herrmann aus der Landesliga-Mannschaft herabgelassen hatte, mehr als passabel, auch wenn der Erkenntnisgewinn für ein Testspiel eher gering ausfiel. „Ich habe mich gewundert, dass wir in der ersten Hälfte mit dieser einmaligen Besetzung so gut mitgehalten haben“, sagte Julian Beßler. Sein Team bestimmte das Geschehen. Das ging so weit, dass Abtswind in Führung zog. Ein Flankenball Andreas Herrmanns über 25 Meter erreichte punktgenau Aljoscha Keßler. Dessen Kopfball aus elf Metern schlug nach einer Viertelstunde im Geesdorfer Kasten ein. Was der Bezirksligist praktizierte, der ebenfalls keine üppig besetzte Ersatzbank vorweisen konnte, war auf Standardsituationen und Zufallsprodukte ausgelegt. Beim 1:1-Ausgleich wurde Simon Weiglein sträflich allein gelassen, dass er nach einer Ecke den Ball per Kopf aus drei Metern über die Linie drücken konnte (24. Minute). Von seiner unbeabsichtigten Bogenlampe in den Winkel dürfte Thomas Lordo selbst überrascht gewesen sein. Was als Flanke gedacht war, senkte sich so spitzfindig ins Netz, dass sich Julian Beßler strecken konnte, wie er nur wollte.

Das krumme Ding brachte die Geesdorfer, die vor der Pause sonst nicht zu Chancen kamen, in der 35. Minute mit 2:1 in Führung. Noch viel sehenswerter machte es auf der anderen Seite Eric Köhler, der im defensiven Mittelfeld erneut für viel Wirbel sorgte. Einen abgewehrten Eckball erwischte er aus 25 Metern volley so akkurat, dass die Kugel fulminant unter der Latte einschlug – 2:2 (40.). Nach 45 Minuten ließen bei den Abtswindern spürbar die Kräfte nach. Jetzt machte sich bemerkbar, dass etliche Spieler aus der A-Klasse das höhere Tempo nicht gewohnt waren. Das vermochten selbst die vermehrten Rückwechsel nicht zu kaschieren. Das Offensivspiel war eingestellt. Angreifer Aljoscha Keßler bekam kaum noch Bälle zugespielt. Es ging nur noch ums Verteidigen. In der Schlussviertelstunde gelang selbst das nur noch leidlich. Ohne Druck auf den ballführenden Spieler stand Abtswind tief in der eigenen Hälfte. Das nahm Geesdorfs Simon Weiglein als Aufforderung, aus zwanzig Metern abzuziehen und zum 3:2 zu treffen (82.). Stefan Weiglein setzte mit dem 4:2 den Schlusspunkt, indem er aus spitzem Winkel ins kurze Eck schob (84.).

Michael Kämmerer

Das Spiel in der Statistik

TSV Abtswind II: Julian Beßler – Maximilian Mahler, Michael Herrmann, Daniel Kaminski, Tobias Holzberger – Johannes Knorr, Eric Köhler – Mladen Grujic, Markus Schamberger, Andreas Herrmann – Aljoscha Keßler; eingewechselt: Velibor Teofilovic, Eduard Schneider, Dominik vom Berg.
FC Geesdorf: Dominik Holzmann – Thomas Lordo, Fabian Hahn, Dominik Kober, Patrick Beuerlein, Simon Weiglein, Mohamed Rmeithi, Oliver Hahn, Stefan Weiglein, Alexander Huller, Julian Zehnder; eingewechselt: Hassan Rmeithi, Bernd Oppmann.
Schiedsrichter: Maximilian Krämer (Münsterschwarzach); Assistenten: Martin Nickel (Gerolzhofen), Yannis Walter (Frankenwinheim).
Zuschauer: 10 (in Estenfeld).
Tore: 1:0 Aljoscha Keßler (16.), 1:1 Simon Weiglein (24.), 1:2 Thomas Lordo (35.), 2:2 Eric Köhler (40.), 2:3 Simon Weiglein (82.), 2:4 Stefan Weiglein (84.).

Alle Abtswinder Testspiele der Wintervorbereitung im Überblick.

Julian Beßler muss als Aushilfe einspringen

„Ich bin ein positiv denkender Mensch“


Michael Ludwig spricht über seine Herausforderungen als Trainer der dritten Mannschaft

Platz sechs nach der Hinrunde in der A-Klasse

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Auf einem komfortablen sechsten Tabellenplatz überwintert der TSV Abtswind III / FC Feuerbach in der A-Klasse. Mit dem vor der Saison ausgerufenen Ziel, einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen, liegt die Mannschaft nach der Hälfte der Runde im Plan. Im Interview spricht Spielertrainer Michael Ludwig, 38, über den bisherigen Saisonverlauf, den Stand der Vorbereitung und seine Hoffnungen für die Zukunft.

Frage: In den vergangenen Jahren war die dritte Mannschaft in der A-Klasse stets in der hinteren Tabellenregion zu finden. Woher kommt der Höhenflug?
Michael Ludwig: Man muss sehen, dass die Abstände sehr gering sind. Zu Platz elf sind es für uns gerade einmal vier Punkte. Genauso verhält es sich nach oben, wo uns ebenso nur vier Zähler von Rang drei trennen. Das Feld steht sehr eng beieinander, was ein Beleg dafür ist, wie ausgeglichen es in der Liga zugeht. Für uns wären durchaus ein paar Punkte mehr drin gewesen, weil es unnötige Niederlagen gab. Auf der anderen Seite hatten wir Spiele, bei denen vorher nicht zu erwarten war, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Insgesamt bin ich mit Platz sechs aber sehr zufrieden.

Frage: Mit dem Abstieg wird die Mannschaft dieses Jahr nichts zu tun haben. Das ist beruhigend, oder?
Michael Ludwig: Wir wollen unsere aktuelle Platzierung bis zum Ende zumindest behalten und nicht nach hinten abfallen. Vielleicht schaffen wir es auch, noch ein wenig nach vorne zu rutschen. Ganz vorne ziehen die SG Klein-/Großlangheim und die SG Castell/Wiesenbronn einsam ihre Kreise. Die sind für uns kein Maßstab. Da mit dem FC Donnersdorf II/Traustadt und dem FC Geesdorf II zwei Mannschaften die Abstiegsplätze besetzen, zu denen wir ein deutliches Punktepolster aufgebaut haben, sehe ich für uns keine Gefahr mehr. Dennoch darf es nicht so weit kommen, dass wir uns auf dem Erreichten ausruhen. Vor einem Jahr stand die Mannschaft im Winter ähnlich gut da wie jetzt und landete am Ende trotzdem nur zwei Plätze über dem Strich.

Frage: Das Torverhältnis von 19:31 ist für ein Team, das so gut dasteht, ungewöhnlich. Wie kommt’s?
Michael Ludwig: Unsere Siege sind meistens knapp ausgefallen und einige Niederlagen leider auch deutlich. Das 0:9 gegen die Spitzenmannschaft SG Castell/Wiesenbronn, meinen ehemaligen Verein, fällt bei dieser Statistik natürlich ins Gewicht. Aber es stimmt schon: Wir kassieren generell zu viele Gegentore. Das Abwehrverhalten ist unsere große Baustelle. Das zu verbessern, haben wir uns für die Rückrunde vorgenommen. Wobei es schwer ist, sich in der Abwehr einzuspielen, wenn die Viererkette ständig mit anderen Akteuren besetzt werden muss.

Frage: Das ist auch ein Punkt, der auffällig ist: In den dreizehn Partien kamen 32 Spieler zum Einsatz. Allerdings haben nur Thomas Klein, Karsten Krauss, Sebastian Krauß und du mindestens zehn Spiele absolviert. Wie lässt sich das erklären?
Michael Ludwig: Wir haben viele Aushilfskräfte und Teilzeitspieler in unseren Reihen, die sporadisch auf dem Platz standen und nur dabei waren, um am Wochenende den dünnen Kader aufzufüllen. Das sind diejenigen, die eigentlich schon längst aufgehört haben, kürzertreten wollten oder beruflich stark eingespannt sind. Hinzukamen mehrere Verletzte, die fest eingeplant waren und die meiste Zeit ausgefallen sind. Daher freut es mich, dass Arthur Eberhardt, der vergangene Saison mehr oder weniger seine Karriere beendet hatte, sich noch immer in den Dienst der Mannschaft stellt und neun Spiele bestritten hat.

In dieser Besetzung ging Abtswinds dritte Mannschaft im Sommer in die Saison. Einige mischen inzwischen nicht mehr mit, andere sind hinzugekommen.

Frage: Wird sich die personelle Lage in der Rückrunde verbessern?
Michael Ludwig: Der Kern der Mannschaft zählt fünfzehn Leute. Wenn alle spielen können, sind wir ausreichend besetzt. Momentan sehe ich nicht schwarz und glaube nicht, dass wir Probleme bekommen. Denn es gibt auch positive Beispiele: Markus Kräutner ist aus dem Ausland zurück. Maximilian Mahler, Dennis Zehnder und Dominik vom Berg haben in der Winterpause signalisiert, dass sie nach einer Auszeit wieder zur Verfügung stehen. Auch Eduard Schneider und Tobias Holzberger sind nach monatelanger Verletzung wieder eingestiegen. Wenn alle Stricke reißen, würde sogar Dirk Dorbath mit seinen 46 Jahren parat stehen.

Frage: Wer gehört nicht mehr zum Kader?
Michael Ludwig: Sascha Frank hat uns bereits im Herbst verlassen, weil er sich beruflich verändert hat. Daniel Reuther hat sich im Winter entschieden, wegen anhaltender Knieprobleme die Laufbahn zu beenden. Nicht mehr aktiv ist seit kurzem auch Ouannes Chahdoura. Mit neun Toren hat er für uns mit Abstand die meisten Treffer erzielt. Ihn müssen wir kompensieren. Das ist aber auch eine Chance, weil unser Offensivspiel sehr auf ihn ausgerichtet war. Sobald Justin Laudenbach wieder fit ist, kann er im Angriff die Lücke schließen. Es wird aber auch darauf ankommen, die Tore auf mehrere Schultern zu verteilen.

Frage: Seit zwei Wochen befindet sich die Mannschaft in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Wie ist dein Eindruck bisher?
Michael Ludwig: Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Die Leistungen können sich sehen lassen. Besonders das 1:1 im ersten Test gegen den Kreisklassisten FC Thüngfeld hat mir gefallen. Im Training waren wir jedes Mal mindestens zu acht. Auf dem Nebenplatz in Feuerbach lässt sich bei den derzeitigen Wetterbedingungen gut arbeiten.

Frage: Du bist vorigen Sommer nach Trainerstationen in Geesdorf, Kleinlangheim und Castell zum TSV Abtswind zurückgekehrt, wo du von 2001 bis 2007 erfolgreich in der ersten Mannschaft gespielt hast. Wie fällt dein persönliches Fazit nach einem halben Jahr aus?
Michael Ludwig: Es macht mir großen Spaß, die Mannschaft zu trainieren. Ich fühle mich beim TSV gut aufgehoben, zumal ich seit vielen Jahren in Abtswind lebe und auch unsere U9 trainiere. Hier ist es richtig toll. Ich habe mich in einem Verein schon lange nicht mehr so wohlgefühlt. Ich hoffe, dass wir auch in der neuen Saison genug Spieler für die dritte Mannschaft haben. Aber ich bin ein positiv denkender Mensch.

Das Gespräch führte Michael Kämmerer.

Michael Ludwig mit der U9 des TSV Abtswind.

Der erste Test der dritten Mannschaft gegen den FC Thüngfeld im Spielbericht.

Alle Abtswinder Vorbereitungsspiele im Überblick.

„Ich bin ein positiv denkender Mensch“

Helfer gesucht: Die Hecke muss weg!


Arbeitseinsatz am Sportgelände am Samstag, 25. Februar, ab 9 Uhr

Verein sorgt für Essen und Trinken

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Viele Hände, schnelles Ende. Das Prinzip ist einfach: Je mehr anpacken, desto eher ist Feierabend. Die Hecke am Trainingsgelände des TSV Abtswind wuchert und muss geschnitten werden. Um das Dickicht zu entfernen, braucht es fleißige Helfer, die am Samstag, 25. Februar, ab 9 Uhr gemeinsame Sache machen. An der Verpflegung wird es nicht fehlen: Der TSV Abtswind versorgt die Freiwilligen beim Arbeitseinsatz mit Essen und Trinken. Einfach vorbeikommen und mitmachen! Der Vorstand hofft auf rege Beteiligung.

Helfer gesucht: Die Hecke muss weg!

Ein halbes Dutzend vermasselt die Generalprobe


Ein halbes Dutzend vermasselt die Generalprobe

Im abschließenden Test setzt es für Abtswind einen herben Rückschlag

ASV Veitsbronn – TSV Abtswind 6:3 (3:1)

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Es war ein Spiel und ein Ergebnis, das dem TSV Abtswind knapp eine Woche vor dem Wiederbeginn in der Landesliga ernsthaft zu denken geben muss. Sechs Gegentore und deren Entstehung waren des Schlechten eindeutig zu viel gegen die eher mittelmäßige Landesliga-Mannschaft des ASV Veitsbronn, die den Abtswindern mit großem läuferischen Einsatz und disziplinierter Abwehrarbeit den Schneid im letzten Testspiel abkaufte.

Es war immer dieselbe Leier, es war immer dasselbe Muster: Eklatante Missverständnisse, Abstimmungsprobleme und Stellungsfehler in der Abwehr machten den Platzherren das Toreschießen leicht. Fünfmal kamen die Veitsbronner durch die Mitte, viermal liefen sie sogar allein auf den Schlussmann zu, um zu verwandeln. Allen voran der viermalige Schütze Robert Petkov nahm die Gastgeschenke dankend an. „Wir waren von der ersten Minute nicht auf dem Platz“, kritisierte Abtswinds Trainer Petr Skarabela, der kaum einem seiner Akteure Normalform bescheinigte. Dass Stammspieler wie Adrian Graf, Jonas Wirth und Nicolas Wirsching fehlten, mochte er nicht als Ausrede gelten lassen. Veitsbronns ständige Störattacken verhinderten, dass die Gäste überhaupt einmal in ihren Rhythmus kamen. Selbst der rasche Anschlusstreffer von Pascal Kamolz zum 1:2 in der 26. Minute, gab der Skarabela-Elf keinen Auftrieb. Einzig nach der Pause, als Steffen Barthel (im Bild) schön herausgespielt auf 2:4 verkürzte, zeigte Abtswind eine gute Viertelstunde.

Danach verstrickte sich die Mannschaft wieder in alte Fehler und setzte ihr verkrampftes Auftreten fort. Zu umständlich und behäbig gestaltete sich der Spielaufbau. Bis auf die drei Tore – der eingewechselte Michael Herrmann erzielte den 6:3-Endstand – gelang nicht viel. „Es ist unbegreiflich, wie wir uns die Bude haben vollhauen lassen“, sagte Petr Skarabela. „Beim Training gibt es Redebedarf.“ Nach den vielen positiven Eindrücken in den ersten fünf Wochen der Wintervorbereitung und in den Testspielen setzte es zum Abschluss einen satten Tiefschlag. Die Abtswinder sind hart gelandet. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so schlecht spielen können“, stellte Skarabela enttäuscht fest. „Wir machen daraus kein großes Theater.“ Immerhin kann sich die Mannschaft an eine alte Bühnenweisheit klammern: Die Generalprobe versaut, da kann die Premiere nur gut werden.

Michael Kämmerer

Das Spiel in der Statistik

ASV Veitsbronn: Fabio Gossler – Tobias Meyer, Tim Klinge (83. Oliver König), Matthias Hausleithner (77. Marco Gräß), Julian Baumann, Daniel Bauer, Rick Bolz (83. Janni Tomic), Noah Barth, Robert Petkov (83. Lucien Kessler), Marco Dimper, Sven Ulrich (83. Sven Ulrich).
TSV Abtswind: Patrick Hefner (46. Irnes Husic) – Jona Riedel, Sven Gibfried, Przemyslaw Szuszkiewicz (66. Michael Herrmann), Carl Murphy (46. Daniel Hämmerlein) – Jürgen Endres, Jörg Otto (66. Janek Wendt), Peter Mrugalla (46. Philipp Hummel), Frank Hartlehnert – Steffen Barthel, Pascal Kamolz (77. Julian Beßler).
Schiedsrichter: Mario Hofmann (Heroldsbach); Assistenten: Sedat Özdemir (Niederndorf), Leon Rauth (Strullendorf).
Tore: 1:0 Robert Petkov (14.), 2:0 Marco Dimper (25.), 2:1 Pascal Kamolz (26.), 3:1 Robert Petkov (39.), 3:2 Steffen Barthel (57.), 4:2 Robert Petkov (63.), 5:2 Robert Petkov (77.), 6:2 Oliver König (80.), 6:3 Michael Herrmann (88.).

Alle Abtswinder Testspiele der Wintervorbereitung im Überblick.

Julian Beßler muss als Aushilfe einspringen


Julian Beßler muss als Aushilfe einspringen

Unbezwungen gegen Greuther Fürth II, hütet der 24-Jährige erneut notgedrungen das Tor

TSV Abtswind II – FC Geesdorf 2:4 (2:2)

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Von ihrer Bestbesetzung war Abtswinds zweite Mannschaft im Freundschaftsspiel gegen den FC Geesdorf weit entfernt. Mehrere Akteure aus der dritten Garde mussten herbeieilen, um überhaupt antreten zu können. Trotz des Personalproblems bot das gemischte Team dem Bezirksligisten ordentlich Paroli. Welche Schlüsse ließen sich aus der Begegnung ziehen, wenn mehr als die halbe Stammelf ausfällt? Nicht viele.

Gegen den Regionalligisten SpVgg Greuther Fürth II schaffte es Julian Beßler (im Bild), zu Null zu spielen. Vom Bezirksligisten FC Geesdorf ließ sich der Aushilfstorhüter des TSV Abtswind zweimal bezwingen. Wie konnte das passieren? „In Fürth stand die Abwehr bombensicher“, sagte Beßler. „Gegen Geesdorf gab es Leichtsinnsfehler, die Gegenspieler waren öfters ungedeckt.“ In beiden Partien stand der 24-Jährige notgedrungen 45 Minuten zwischen den Pfosten. In Fürth musste er in der ersten Garde ran, weil sich Irnes Husic verletzte. Nun fehlte bei der Reserve die etatmäßige Nummer eins, Eduard-Alin Wellmann. An sich hatte Beßler, der in der Jugend zum Schlussmann ausgebildet worden war, seinen Aktivitäten als Keeper schon vor Jahren für beendet erklärt. Im Feld fühle er sich einfach wohler, lautet seine Begründung. Aber wenn es partout nicht anders geht, springt der Abtswinder auf seiner gelernten Position ein. Beßlers neuerlicher Einsatz im Gehäuse spiegelte exemplarisch den personellen Zustand der ganzen Mannschaft: Mit fünf Akteuren der dritten Garnitur, davon drei von Beginn an, musste sich Trainer Velibor Teofilovic gegen Geesdorf behelfen und sich dazu noch selbst einbringen. Zur zweiten Halbzeit wechselte er sich ein. Er stellte sich ins Tor, damit Julian Beßler auch im Feld zeigen konnte, was in ihm steckte. Mehr als die halbe Stammbesetzung war verletzt, unpässlich oder sonst wie verhindert.

Dafür schlug sich die gemischte Truppe, in die sich Michael Herrmann aus der Landesliga-Mannschaft herabgelassen hatte, mehr als passabel, auch wenn der Erkenntnisgewinn für ein Testspiel eher gering ausfiel. „Ich habe mich gewundert, dass wir in der ersten Hälfte mit dieser einmaligen Besetzung so gut mitgehalten haben“, sagte Julian Beßler. Sein Team bestimmte das Geschehen. Das ging so weit, dass Abtswind in Führung zog. Ein Flankenball Andreas Herrmanns über 25 Meter erreichte punktgenau Aljoscha Keßler. Dessen Kopfball aus elf Metern schlug nach einer Viertelstunde im Geesdorfer Kasten ein. Was der Bezirksligist praktizierte, der ebenfalls keine üppig besetzte Ersatzbank vorweisen konnte, war auf Standardsituationen und Zufallsprodukte ausgelegt. Beim 1:1-Ausgleich wurde Simon Weiglein sträflich allein gelassen, dass er nach einer Ecke den Ball per Kopf aus drei Metern über die Linie drücken konnte (24. Minute). Von seiner unbeabsichtigten Bogenlampe in den Winkel dürfte Thomas Lordo selbst überrascht gewesen sein. Was als Flanke gedacht war, senkte sich so spitzfindig ins Netz, dass sich Julian Beßler strecken konnte, wie er nur wollte.

Das krumme Ding brachte die Geesdorfer, die vor der Pause sonst nicht zu Chancen kamen, in der 35. Minute mit 2:1 in Führung. Noch viel sehenswerter machte es auf der anderen Seite Eric Köhler, der im defensiven Mittelfeld erneut für viel Wirbel sorgte. Einen abgewehrten Eckball erwischte er aus 25 Metern volley so akkurat, dass die Kugel fulminant unter der Latte einschlug – 2:2 (40.). Nach 45 Minuten ließen bei den Abtswindern spürbar die Kräfte nach. Jetzt machte sich bemerkbar, dass etliche Spieler aus der A-Klasse das höhere Tempo nicht gewohnt waren. Das vermochten selbst die vermehrten Rückwechsel nicht zu kaschieren. Das Offensivspiel war eingestellt. Angreifer Aljoscha Keßler bekam kaum noch Bälle zugespielt. Es ging nur noch ums Verteidigen. In der Schlussviertelstunde gelang selbst das nur noch leidlich. Ohne Druck auf den ballführenden Spieler stand Abtswind tief in der eigenen Hälfte. Das nahm Geesdorfs Simon Weiglein als Aufforderung, aus zwanzig Metern abzuziehen und zum 3:2 zu treffen (82.). Stefan Weiglein setzte mit dem 4:2 den Schlusspunkt, indem er aus spitzem Winkel ins kurze Eck schob (84.).

Michael Kämmerer

Das Spiel in der Statistik

TSV Abtswind II: Julian Beßler – Maximilian Mahler, Michael Herrmann, Daniel Kaminski, Tobias Holzberger – Johannes Knorr, Eric Köhler – Mladen Grujic, Markus Schamberger, Andreas Herrmann – Aljoscha Keßler; eingewechselt: Velibor Teofilovic, Eduard Schneider, Dominik vom Berg.
FC Geesdorf: Dominik Holzmann – Thomas Lordo, Fabian Hahn, Dominik Kober, Patrick Beuerlein, Simon Weiglein, Mohamed Rmeithi, Oliver Hahn, Stefan Weiglein, Alexander Huller, Julian Zehnder; eingewechselt: Hassan Rmeithi, Bernd Oppmann.
Schiedsrichter: Maximilian Krämer (Münsterschwarzach); Assistenten: Martin Nickel (Gerolzhofen), Yannis Walter (Frankenwinheim).
Zuschauer: 10 (in Estenfeld).
Tore: 1:0 Aljoscha Keßler (16.), 1:1 Simon Weiglein (24.), 1:2 Thomas Lordo (35.), 2:2 Eric Köhler (40.), 2:3 Simon Weiglein (82.), 2:4 Stefan Weiglein (84.).

Alle Abtswinder Testspiele der Wintervorbereitung im Überblick.

„Ich bin ein positiv denkender Mensch“


„Ich bin ein positiv denkender Mensch“

Michael Ludwig spricht über seine Herausforderungen als Trainer der dritten Mannschaft

Platz sechs nach der Hinrunde in der A-Klasse

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Auf einem komfortablen sechsten Tabellenplatz überwintert der TSV Abtswind III / FC Feuerbach in der A-Klasse. Mit dem vor der Saison ausgerufenen Ziel, einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen, liegt die Mannschaft nach der Hälfte der Runde im Plan. Im Interview spricht Spielertrainer Michael Ludwig, 38, über den bisherigen Saisonverlauf, den Stand der Vorbereitung und seine Hoffnungen für die Zukunft.

Frage: In den vergangenen Jahren war die dritte Mannschaft in der A-Klasse stets in der hinteren Tabellenregion zu finden. Woher kommt der Höhenflug?
Michael Ludwig: Man muss sehen, dass die Abstände sehr gering sind. Zu Platz elf sind es für uns gerade einmal vier Punkte. Genauso verhält es sich nach oben, wo uns ebenso nur vier Zähler von Rang drei trennen. Das Feld steht sehr eng beieinander, was ein Beleg dafür ist, wie ausgeglichen es in der Liga zugeht. Für uns wären durchaus ein paar Punkte mehr drin gewesen, weil es unnötige Niederlagen gab. Auf der anderen Seite hatten wir Spiele, bei denen vorher nicht zu erwarten war, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Insgesamt bin ich mit Platz sechs aber sehr zufrieden.

Frage: Mit dem Abstieg wird die Mannschaft dieses Jahr nichts zu tun haben. Das ist beruhigend, oder?
Michael Ludwig: Wir wollen unsere aktuelle Platzierung bis zum Ende zumindest behalten und nicht nach hinten abfallen. Vielleicht schaffen wir es auch, noch ein wenig nach vorne zu rutschen. Ganz vorne ziehen die SG Klein-/Großlangheim und die SG Castell/Wiesenbronn einsam ihre Kreise. Die sind für uns kein Maßstab. Da mit dem FC Donnersdorf II/Traustadt und dem FC Geesdorf II zwei Mannschaften die Abstiegsplätze besetzen, zu denen wir ein deutliches Punktepolster aufgebaut haben, sehe ich für uns keine Gefahr mehr. Dennoch darf es nicht so weit kommen, dass wir uns auf dem Erreichten ausruhen. Vor einem Jahr stand die Mannschaft im Winter ähnlich gut da wie jetzt und landete am Ende trotzdem nur zwei Plätze über dem Strich.

Frage: Das Torverhältnis von 19:31 ist für ein Team, das so gut dasteht, ungewöhnlich. Wie kommt’s?
Michael Ludwig: Unsere Siege sind meistens knapp ausgefallen und einige Niederlagen leider auch deutlich. Das 0:9 gegen die Spitzenmannschaft SG Castell/Wiesenbronn, meinen ehemaligen Verein, fällt bei dieser Statistik natürlich ins Gewicht. Aber es stimmt schon: Wir kassieren generell zu viele Gegentore. Das Abwehrverhalten ist unsere große Baustelle. Das zu verbessern, haben wir uns für die Rückrunde vorgenommen. Wobei es schwer ist, sich in der Abwehr einzuspielen, wenn die Viererkette ständig mit anderen Akteuren besetzt werden muss.

Frage: Das ist auch ein Punkt, der auffällig ist: In den dreizehn Partien kamen 32 Spieler zum Einsatz. Allerdings haben nur Thomas Klein, Karsten Krauss, Sebastian Krauß und du mindestens zehn Spiele absolviert. Wie lässt sich das erklären?
Michael Ludwig: Wir haben viele Aushilfskräfte und Teilzeitspieler in unseren Reihen, die sporadisch auf dem Platz standen und nur dabei waren, um am Wochenende den dünnen Kader aufzufüllen. Das sind diejenigen, die eigentlich schon längst aufgehört haben, kürzertreten wollten oder beruflich stark eingespannt sind. Hinzukamen mehrere Verletzte, die fest eingeplant waren und die meiste Zeit ausgefallen sind. Daher freut es mich, dass Arthur Eberhardt, der vergangene Saison mehr oder weniger seine Karriere beendet hatte, sich noch immer in den Dienst der Mannschaft stellt und neun Spiele bestritten hat.

In dieser Besetzung ging Abtswinds dritte Mannschaft im Sommer in die Saison. Einige mischen inzwischen nicht mehr mit, andere sind hinzugekommen.

Frage: Wird sich die personelle Lage in der Rückrunde verbessern?
Michael Ludwig: Der Kern der Mannschaft zählt fünfzehn Leute. Wenn alle spielen können, sind wir ausreichend besetzt. Momentan sehe ich nicht schwarz und glaube nicht, dass wir Probleme bekommen. Denn es gibt auch positive Beispiele: Markus Kräutner ist aus dem Ausland zurück. Maximilian Mahler, Dennis Zehnder und Dominik vom Berg haben in der Winterpause signalisiert, dass sie nach einer Auszeit wieder zur Verfügung stehen. Auch Eduard Schneider und Tobias Holzberger sind nach monatelanger Verletzung wieder eingestiegen. Wenn alle Stricke reißen, würde sogar Dirk Dorbath mit seinen 46 Jahren parat stehen.

Frage: Wer gehört nicht mehr zum Kader?
Michael Ludwig: Sascha Frank hat uns bereits im Herbst verlassen, weil er sich beruflich verändert hat. Daniel Reuther hat sich im Winter entschieden, wegen anhaltender Knieprobleme die Laufbahn zu beenden. Nicht mehr aktiv ist seit kurzem auch Ouannes Chahdoura. Mit neun Toren hat er für uns mit Abstand die meisten Treffer erzielt. Ihn müssen wir kompensieren. Das ist aber auch eine Chance, weil unser Offensivspiel sehr auf ihn ausgerichtet war. Sobald Justin Laudenbach wieder fit ist, kann er im Angriff die Lücke schließen. Es wird aber auch darauf ankommen, die Tore auf mehrere Schultern zu verteilen.

Frage: Seit zwei Wochen befindet sich die Mannschaft in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Wie ist dein Eindruck bisher?
Michael Ludwig: Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Die Leistungen können sich sehen lassen. Besonders das 1:1 im ersten Test gegen den Kreisklassisten FC Thüngfeld hat mir gefallen. Im Training waren wir jedes Mal mindestens zu acht. Auf dem Nebenplatz in Feuerbach lässt sich bei den derzeitigen Wetterbedingungen gut arbeiten.

Frage: Du bist vorigen Sommer nach Trainerstationen in Geesdorf, Kleinlangheim und Castell zum TSV Abtswind zurückgekehrt, wo du von 2001 bis 2007 erfolgreich in der ersten Mannschaft gespielt hast. Wie fällt dein persönliches Fazit nach einem halben Jahr aus?
Michael Ludwig: Es macht mir großen Spaß, die Mannschaft zu trainieren. Ich fühle mich beim TSV gut aufgehoben, zumal ich seit vielen Jahren in Abtswind lebe und auch unsere U9 trainiere. Hier ist es richtig toll. Ich habe mich in einem Verein schon lange nicht mehr so wohlgefühlt. Ich hoffe, dass wir auch in der neuen Saison genug Spieler für die dritte Mannschaft haben. Aber ich bin ein positiv denkender Mensch.

Das Gespräch führte Michael Kämmerer.

Michael Ludwig mit der U9 des TSV Abtswind.

Der erste Test der dritten Mannschaft gegen den FC Thüngfeld im Spielbericht.

Alle Abtswinder Vorbereitungsspiele im Überblick.

Helfer gesucht: Die Hecke muss weg!


Helfer gesucht: Die Hecke muss weg!

Arbeitseinsatz am Sportgelände am Samstag, 25. Februar, ab 9 Uhr

Verein sorgt für Essen und Trinken

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Viele Hände, schnelles Ende. Das Prinzip ist einfach: Je mehr anpacken, desto eher ist Feierabend. Die Hecke am Trainingsgelände des TSV Abtswind wuchert und muss geschnitten werden. Um das Dickicht zu entfernen, braucht es fleißige Helfer, die am Samstag, 25. Februar, ab 9 Uhr gemeinsame Sache machen. An der Verpflegung wird es nicht fehlen: Der TSV Abtswind versorgt die Freiwilligen beim Arbeitseinsatz mit Essen und Trinken. Einfach vorbeikommen und mitmachen! Der Vorstand hofft auf rege Beteiligung.

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