Weichen für die Zukunft gestellt: TSV-Reserve bekommt neues Trainergespann
Eduard-Alin Wellmann und Ronny Bock übernehmen ab Sommer
Tobias Werner wird sportlicher Leiter der ersten Mannschaft

Beim TSV Abtswind geben die beiden Spielertrainer Tobias Werner und Oliver Döring im Sommer nach drei Jahren die sportliche Verantwortung für die zweite Mannschaft, die aktuell ihre vierte Saison in der Bezirksliga Ost spielt, ab. Eine Nachfolgelösung ist bereits gefunden. Zwei alte Bekannte kehren zu den Grün-Weißen zurück.
Tobias Werner übernimmt zudem ab sofort seine neue Aufgabe als Sportlicher Leiter und bei der Kaderplanung der ersten Mannschaft. Dadurch soll er Manager Christoph Mix und Trainer Thorsten Götzelmann „Arbeit abnehmen“, erklärt Mix. Götzelmann könne sich so „voll auf die Mannschaft konzentrieren“.
Tobias Werner mit neuen Aufgabenbereich
Zu seiner neuen Aufgabe beim TSV sagt Werner: „Ich bin weiterhin im selben Verein für dasselbe Projekt tätig. Die nächsten Wochen sind eine wichtige Phase, in der viele Gespräche geführt, Weichen gestellt und Entscheidungen getroffen werden. Daher war es für mich logisch, diese Aufgabe auch schon jetzt zu übernehmen.“
Auch Oliver Döring soll dem Verein, dem er seit 2011 – mit einer Unterbrechung von 2018 bis 2023, als er mit Tobias Werner den SV Gaukönigshofen coachte – treu ist, weiterhin erhalten bleiben. Erste Gespräche darüber hätten bereits stattgefunden, sagt Mix, der sich bei beiden ausdrücklich für ihre hervorragende Arbeit und ihren außerordentlichen Einsatz als Trainer und als Spieler der zweiten Mannschaft bedankt.
Duo kehrt nach Abtswind zurück
Ihre Nachfolger sind in Abtswind schon bestens bekannt: Mit Eduard-Alin Wellmann und Ronny Bock übernehmen zwei ehemalige Abtswinder Spieler, als gleichberechtigte Trainer, zur neuen Saison die zweite Mannschaft beim TSV.
Eduard-Alin Wellmann, derzeit Trainer beim benachbarten Kreisklassisten TSV/DJK Wiesentheid, stand zwischen 2015 und 2020 im TSV-Tor. In dieser Zeit absolvierte er 53 Spiele für die zweite Mannschaft in der Kreisliga und vier Spiele für die erste in der Landesliga. Ebenso war er im Verein als Torwart-Trainer sowie zwischenzeitlich als Co-Trainer der ersten und der zweiten Mannschaft aktiv.
Der 41-jährige Wiesentheider freut sich auf seine Rückkehr nach Abtswind: „Das ist eine großartige Sache für mich. Der TSV ist zu einem zweiten Heimatverein für mich geworden. Die Rahmenbedingungen sind hier optimal. Ronny und ich ergänzen uns als Trainerteam perfekt und liegen fußballerisch auf einer Wellenlänge.“
Ronny Bock wuchs im thüringischen Suhl auf und war in der Jugend für die BSG Motor Suhl aktiv. 1997 zog er des Berufs wegen nach Castell und spielte dort Fußball in der Kreisliga. Anschließend fand auch er beim TSV Abtswind seine sportliche Heimat. Bock spielte in der dritten Mannschaft und übernahm Jugend-Teams als Trainer. Aktuell trainiert der 50-Jährige, der heute in Rüdenhausen wohnt, eine Nachwuchs-Mannschaft beim FC Schweinfurt 05. Zu seiner ersten Aufgabe im Männerbereich sagt Bock: „Ich freue mich sehr darauf. Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“
Redaktion TSV Abtswind

0:2 gegen Don Bosco Bamberg: Abtswind verliert zum dritten Mal in Folge
Heimelf erneut ohne eigenen Treffer
TSV Abtswind – DJK Don Bosco Bamberg 0:2 (0:2)

Der TSV Abtswind hat die dritte Niederlage in Folge kassiert. Auch gegen die DJK Don Bosco Bamberg unterlagen die Grün-Weißen. 0:2 hieß es nach 90 intensiven Minuten. Bereits im ersten Durchgang hatten die Gäste die Weichen auf Sieg gestellt. Torjäger Patrick Görtler (21.) und Fabian Trunk (41.) trafen, während die Hausherren zum dritten Mal in Folge ohne Tor blieben.
Zuletzt waren die Grün-Weißen vom eingeschlagenen Weg abgekommen. Zwei Niederlagen in Folge kassierten sie zuletzt in Aschaffenburg und gegen Kellerkind Lichtenfels. Die Formkurve zeigte nach unten und auch tabellarisch verloren die Götzelmann-Jungs an Boden. Mit dem Sieg in letzter Minute gegen die DJK Hain zog die DJK Don Bosco Bamberg gleich und gastierte nun in der Kräuter Mix Arena. Mit drei Wechseln in der Startelf wollten die Abtswinder den jüngsten Trend stoppen. Tizian Hümmer, Muhammed-Ali Kapukiran und Franz Arens begannen. Finn Körger und Benjamin Desic saßen zunächst auf der Bank. Jonas Enzmann hatte sich unter der Woche im Training einen Mittelfußbruch zugezogen.
Bamberg schlägt eiskalt zu
Von Beginn versuchten die Hausherren, der Partie ihren Stempel aufzudrücken, gute Offensivaktionen blieben allerdings in der Anfangsphase aus. Erstmals brachte Tizian Hümmer nach Steckpass Muhammed-Ali Kapukirans das Bamberger Gehäuse in Gefahr, traf aber nur das Außennetz. Die Abtswinder waren optisch leicht überlegen, ehe Pascal Henninger ein folgenschwerer Fehlpass im Spielaufbau unterlief. Simon Allgaier holte sich das Leder, bediente im Strafraum Patrick Görtler, der aus 13 Metern verwertete. Ein Nackenschlag für die Grün-Weißen.
Wenig später verfehlte Fabian Trunk das TSV-Gehäuse aus 18 Metern knapp. Die Gäste blieben auch in der Folge sehr präsent und ließen die Abtswinder Offensive zu keinen nennenswerten Aktionen kommen. Einzig Franz Arens‘ Kopfball nach Adrian Dußler Halbfeldfreistoß flog in Richtung DJK-Gehäuse (36.). Aus dem Spiel heraus gelang den Gastgebern nichts mehr, den Bambergern aber schon. Sebastian Zweyer setzte sich auf den linken Flügel bis zur Grundlinie durch und setzte den einlaufenden Fabian Trunk in Szene, der auf 2:0 erhöhte (41.).
Thorsten Götzelmann hadert mit dem Auftritt seiner Mannschaft
Die Nüßlein-Schützlinge hatten aus wenigen, aber zielgerichteten Angriffen die Partie auf ihre Seite gezogen und die Hausherren unter Zugzwang gebracht. „Wir wussten, dass Don Bosco Bamberg sehr robust und aktiv spielt und dann liefern wir eine solche erste Halbzeit“, ärgerte sich Thorsten Götzelmann über den Auftritt seiner Elf und fand in der Kabine deutliche Worte.
Die zeigten nach dem Seitenwechsel auch ihre Wirkung. Die Grün-Weißen wehrten sich nach dem Seitenwechsel gegen die drohende Niederlage und agierten deutlich engagierter. Allerdings fehlte es weiter an zwingenden Abschlüssen. Den einzigen in der Anfangsviertelstunde der zweite Halbzeit verzeichnete Jonathan Müller, der einen Allgaier-Freistoß zu zentral aufs Tor köpfte (48.).
Adrian Dußler verpasst den Anschlusstreffer
Nach gut einer Stunde verzog Adrian Dußler von der Strafraumkante knapp. In der Folge hatte der Mittelfeldregisseur zwei weitere Male den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Per Freistoß aus 18 Metern, den aber Kilian Wagner aus dem Winkel kratzte (67.) und nach einer Scheurer-Ecke, die ihm im Strafraumvor die Füße fiel, er aber übers Tor jagte (69.).
Schon sieben Punkte Rückstand auf Großbardorf
Don Bosco schien verwundbar, fing sich in der Folge aber wieder uns ließ keine weitere Möglichkeit der Hausherren zu. „Der Sieg geht vollkommen in Ordnung. Die erste Halbzeit enttäuscht mich maßlos“, haderte Thorsten Götzelmann mit dem erneut durchwachsenen Auftritt seiner Elf, die mit der dritten Niederlage in Folge ohne eigenen Treffer ihre sehr gute Ausgangslage binnen 15 Tagen verspielt hat. Tabellenführer TSV Großbardorf ist auf sieben Zähler enteilt. Zudem ist Don Bosco Bamberg vorbeigezogen und hat neben drei Punkten mehr auf dem Konto auch den direkten Vergleich gewonnen.
Im letzten Duell des Jahres – sollte es stattfinden – reisen die Grün-Weißen ans Hohe Kreuz nach Haibach. Anpfiff ist am kommenden Samstag um 14:00 Uhr.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger (55. Kuß), Vierneisel (51. Finn Körger), Hillenbrand, Kapukiran, Operskalski, Aldijawi, Arens (79. Kleuker), Dußler, Hümmer (67. Levin Körger), Scheurer (79. Wenzel).
DJK Don Bosco Bamberg: Wagner – Bretterreich, Philipp Pfeiffer, Müller, Saprykin (59. Kupfer), Allgaier, Zweyer, Dorn, Jonas Pfeiffer (69. Nüßlein), Trunk (78. Kaiser), Görtler (88. Tontongou).
Tore: 0:1 Görtler (21.), 0:2 Trunk (41.).
Gelbe Karten: Arens (43.), Pascal Henninger (52.), Hillenbrand (71.), Levin Körger (78.), Operskalski (90.+1) / Trunk (35.), Dorn (73.), Zweyer (90.+3).
Zuschauer: 160.
Schiedsrichter: Kohn (Amberg).

Letzte Ausgabe 2025: Abtswind aktuell
Don Bosco Bamberg gastiert am Samstag um 14 Uhr in der Kräuter Mix Arena.
Vorschau auf den nächsten Spieltag

In Abtswind aktuell, dem Fußballmagazin des TSV Abtswind, gibt es Berichte, Fotos und Interna aus dem Kräuterort – von den vier Herrenteams bis zu den Junioren. Außerdem findet der Leser Spielanalysen, Stimmen von Trainern, Hintergrundstorys, Randgeschichten sowie zahlreiche Bilder.
So sind Zuschauer und Fans immer auf dem Laufenden, was beim TSV Abtswind los ist – Abtswind aktuell eben. Das Webpaper gibt es als HTML-Version sowie als PDF für alle Smartphones und Tablets zum Anschauen und Herunterladen. Viel Spaß bei der Lektüre!
Der TSV Abtswind freut sich über jeden Zuschauer, der die Mannschaften bei den Spielen unterstützt.
Wer im Fußballmagazin Abtswind aktuell werben möchte, findet weitere Informationen hier.
Web-Paper öffnen »
0:1 gegen Lichtenfels: Abtswind unterliegt unglücklich
Jonas Enzmann trifft ins eigene Tor
TSV Abtswind – FC Lichtenfels 0:1 (0:1)

Der TSV Abtswind hat zum zweiten Mal in Folge verloren. Erneut ohne eigenen Treffer. Trotz dominantem Auftritt verloren die Gastgeber bei Temperaturen um den Nullpunkt gegen den FC Lichtenfels mit 0:1. Der einzige Treffer fiel nach einer Ecke Tobias Zollnhofers, die Jonas Enzmann unglücklich ins eigene Tor lenkte (21.). Leider fehlte den Hausherren im Angriffsdrittel die nötige Zielstrebigkeit, um noch etwas Zählbares in der Kräuter Mix Arena zu lassen.
Die dritte Saisonniederlage hatten die Abtswinder in der Vorwoche kassiert. Mit 0:2 unterlagen die Grün-Weißen bei Vatan Spor Aschaffenburg trotz guter Leistung. Einmal mehr mangelte es jedoch an zwingenden Tormöglichkeiten. Das wollten die TSV-Kicker nun gegen Lichtenfels ändern, um einen erfolgreichen Jahresendspurt einzuleiten. Für den starteten Finn Körger, Adrian Dußler und Marcello Operskalski für Muhammed-Ali Kapukiran, Franz Arens und Constantin Kleuker. Das Trio nahm zunächst auf der Bank Platz.
Lichtenfels erwischt Abtswind ohne Zutun kalt
Von Beginn an übernahmen die Gastgeber das Kommando gegen sehr defensiv agierende Lichtenfelser. Erste Abschlüsse aus guten Positionen gerieten jedoch zu zentral. Marcello Operskalski (5.) und Adrian Dußler (15.) zielten genau auf FCL-Keeper Felix Angermüller. Die Gäste kamen erstmals nach rund 20 Minuten kontrolliert über die Mittellinie. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld gelangte das Leder zu Fabian Bezani, dessen Schuss Felix Reusch zu Ecke lenkte. Die brachte Tobias Zollnhofer in die Mitte, Felix Reusch kam nicht heran und das Leder prallte vom überraschten Jonas Enzmann ins eigene Tor (21.).
Abschlüsse noch zu ungenau
Am Spielbild änderte sich in der Folge aber nichts. Die Götzelmann-Jungs kontrollierten die Partie, ließen Ball und Gegner laufen, kamen aber nur selten zu guten Abschlüssen. Piet Scheurer prüfte Felix Angermüller von der Strafraumkante (30.). Adrian Dußler zielte aus ähnlicher Distanz erneut auf den Keeper (33.). Auch in der Schlussphase war es der Routinier, der es versuchte. Jeweils von außerhalb des Strafraums. Erst per Freistoß (41.), dann nach einem Dribbling (44.). Beide Schüsse gingen knapp drüber. So nahmen die Gäste die glückliche Führung mit in die Pause.
Felix Angermüller und Latte retten Lichtenfels
Und auch nach dem Seitenwechsel konzentrierten sich die Rot-Weißen auf das Verteidigen des eigenen Tores, was auch weiterhin gelang. Jonas Enzmanns Abschluss wurde gerade noch geblockt (51.). Yasir Aldijawi stellte Felix Angermüller zweimal kaum vor Probleme (52., 55.). Erst nach Marcello Operskalskis Abschluss aus zehn Metern musste der Keeper stark parieren, um den Ausgleich zu verhindern (58.).
Die Hausherren näherten sich an. Jannis Vierneisels verunglückte Flanke landete am Querbalken (65.), Tizian Hümmer jagte das Leder aus 15 Metern aus halbrechter Position knapp vorbei (77.). Die Grün-Weißen beherrschten weiterhin das Spielgeschehen, stellten die Lichtenfelser aber in Summe zu selten vor echte Herausforderungen. Das blieb auch in der Schlussphase so, in der die Hausherren keine nennenswerte Gelegenheit mehr hatten, während Max Wagner beinahe das 2:0 erzielte. Der Gäste-Angreifer verfehlte im Eins-gegen-Eins knapp (81.).
Thorsten Götzelmann ärgert fehlende Zielstrebigkeit
„Wir müssen wieder zwingender werden, energischer, mit mehr Überzeugung in die gefährliche Zone. Wir spielen zu oft um den Sechzehner. Und wenn der Ball dann in die Box kommt, fehlt die Konsequenz, um mit aller Macht das Tor zu machen. Dann muss der Gegner auch riskanter verteidigen“, ärgerte sich Thorsten Götzelmann über die zweite Niederlage in Folge, erneut ohne eigenen Treffer.
Da die Konkurrenz jeweils spät siegte, haben die Großbardorfer nun vier Punkte mehr auf dem Konto, während Don Bosco Bamberg gleichgezogen ist. Die Domstädter gastieren kommenden Samstag, den 29. November, um 14:00 Uhr in der Kräuter Mix Arena zum direkten Duell um den zweiten Platz.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Reusch – Vierneisel (82. Kleuker), Pascal Henninger, Scheurer, Operskalski, Hillenbrand, Aldijawi (82. Levin Körger), Dußler, Desic (60. Hümmer), Finn Körger, Enzmann (60. Wenzel).
FC Lichtenfels: Angermüller – Reichel, Backert, Holzheid, Mattausch, Engelmann, Blinzler (89. Panzer), Bezani (69. Wagner), Zollnhofer (46. Lausch), Kleylein (79. Lulei), Pfadenhauer.
Tor: 0:1 Enzmann (21., Eigentor).
Gelbe Karten: Aldijawi (58.), Operskalski (90.+2) / Reichel (46.), Engelmann (50.), Pfadenhauer (59.), Blinzler (87.)
Zuschauer: 120.
Schiedsrichter: Wagner (Kirchehrenbach).

Eduard-Alin Wellmann und Ronny Bock übernehmen ab Sommer
Tobias Werner wird sportlicher Leiter der ersten Mannschaft

Beim TSV Abtswind geben die beiden Spielertrainer Tobias Werner und Oliver Döring im Sommer nach drei Jahren die sportliche Verantwortung für die zweite Mannschaft, die aktuell ihre vierte Saison in der Bezirksliga Ost spielt, ab. Eine Nachfolgelösung ist bereits gefunden. Zwei alte Bekannte kehren zu den Grün-Weißen zurück.
Tobias Werner übernimmt zudem ab sofort seine neue Aufgabe als Sportlicher Leiter und bei der Kaderplanung der ersten Mannschaft. Dadurch soll er Manager Christoph Mix und Trainer Thorsten Götzelmann „Arbeit abnehmen“, erklärt Mix. Götzelmann könne sich so „voll auf die Mannschaft konzentrieren“.
Tobias Werner mit neuen Aufgabenbereich
Zu seiner neuen Aufgabe beim TSV sagt Werner: „Ich bin weiterhin im selben Verein für dasselbe Projekt tätig. Die nächsten Wochen sind eine wichtige Phase, in der viele Gespräche geführt, Weichen gestellt und Entscheidungen getroffen werden. Daher war es für mich logisch, diese Aufgabe auch schon jetzt zu übernehmen.“
Auch Oliver Döring soll dem Verein, dem er seit 2011 – mit einer Unterbrechung von 2018 bis 2023, als er mit Tobias Werner den SV Gaukönigshofen coachte – treu ist, weiterhin erhalten bleiben. Erste Gespräche darüber hätten bereits stattgefunden, sagt Mix, der sich bei beiden ausdrücklich für ihre hervorragende Arbeit und ihren außerordentlichen Einsatz als Trainer und als Spieler der zweiten Mannschaft bedankt.
Duo kehrt nach Abtswind zurück
Ihre Nachfolger sind in Abtswind schon bestens bekannt: Mit Eduard-Alin Wellmann und Ronny Bock übernehmen zwei ehemalige Abtswinder Spieler, als gleichberechtigte Trainer, zur neuen Saison die zweite Mannschaft beim TSV.
Eduard-Alin Wellmann, derzeit Trainer beim benachbarten Kreisklassisten TSV/DJK Wiesentheid, stand zwischen 2015 und 2020 im TSV-Tor. In dieser Zeit absolvierte er 53 Spiele für die zweite Mannschaft in der Kreisliga und vier Spiele für die erste in der Landesliga. Ebenso war er im Verein als Torwart-Trainer sowie zwischenzeitlich als Co-Trainer der ersten und der zweiten Mannschaft aktiv.
Der 41-jährige Wiesentheider freut sich auf seine Rückkehr nach Abtswind: „Das ist eine großartige Sache für mich. Der TSV ist zu einem zweiten Heimatverein für mich geworden. Die Rahmenbedingungen sind hier optimal. Ronny und ich ergänzen uns als Trainerteam perfekt und liegen fußballerisch auf einer Wellenlänge.“
Ronny Bock wuchs im thüringischen Suhl auf und war in der Jugend für die BSG Motor Suhl aktiv. 1997 zog er des Berufs wegen nach Castell und spielte dort Fußball in der Kreisliga. Anschließend fand auch er beim TSV Abtswind seine sportliche Heimat. Bock spielte in der dritten Mannschaft und übernahm Jugend-Teams als Trainer. Aktuell trainiert der 50-Jährige, der heute in Rüdenhausen wohnt, eine Nachwuchs-Mannschaft beim FC Schweinfurt 05. Zu seiner ersten Aufgabe im Männerbereich sagt Bock: „Ich freue mich sehr darauf. Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“
Redaktion TSV Abtswind

Heimelf erneut ohne eigenen Treffer
TSV Abtswind – DJK Don Bosco Bamberg 0:2 (0:2)

Der TSV Abtswind hat die dritte Niederlage in Folge kassiert. Auch gegen die DJK Don Bosco Bamberg unterlagen die Grün-Weißen. 0:2 hieß es nach 90 intensiven Minuten. Bereits im ersten Durchgang hatten die Gäste die Weichen auf Sieg gestellt. Torjäger Patrick Görtler (21.) und Fabian Trunk (41.) trafen, während die Hausherren zum dritten Mal in Folge ohne Tor blieben.
Zuletzt waren die Grün-Weißen vom eingeschlagenen Weg abgekommen. Zwei Niederlagen in Folge kassierten sie zuletzt in Aschaffenburg und gegen Kellerkind Lichtenfels. Die Formkurve zeigte nach unten und auch tabellarisch verloren die Götzelmann-Jungs an Boden. Mit dem Sieg in letzter Minute gegen die DJK Hain zog die DJK Don Bosco Bamberg gleich und gastierte nun in der Kräuter Mix Arena. Mit drei Wechseln in der Startelf wollten die Abtswinder den jüngsten Trend stoppen. Tizian Hümmer, Muhammed-Ali Kapukiran und Franz Arens begannen. Finn Körger und Benjamin Desic saßen zunächst auf der Bank. Jonas Enzmann hatte sich unter der Woche im Training einen Mittelfußbruch zugezogen.
Bamberg schlägt eiskalt zu
Von Beginn versuchten die Hausherren, der Partie ihren Stempel aufzudrücken, gute Offensivaktionen blieben allerdings in der Anfangsphase aus. Erstmals brachte Tizian Hümmer nach Steckpass Muhammed-Ali Kapukirans das Bamberger Gehäuse in Gefahr, traf aber nur das Außennetz. Die Abtswinder waren optisch leicht überlegen, ehe Pascal Henninger ein folgenschwerer Fehlpass im Spielaufbau unterlief. Simon Allgaier holte sich das Leder, bediente im Strafraum Patrick Görtler, der aus 13 Metern verwertete. Ein Nackenschlag für die Grün-Weißen.
Wenig später verfehlte Fabian Trunk das TSV-Gehäuse aus 18 Metern knapp. Die Gäste blieben auch in der Folge sehr präsent und ließen die Abtswinder Offensive zu keinen nennenswerten Aktionen kommen. Einzig Franz Arens‘ Kopfball nach Adrian Dußler Halbfeldfreistoß flog in Richtung DJK-Gehäuse (36.). Aus dem Spiel heraus gelang den Gastgebern nichts mehr, den Bambergern aber schon. Sebastian Zweyer setzte sich auf den linken Flügel bis zur Grundlinie durch und setzte den einlaufenden Fabian Trunk in Szene, der auf 2:0 erhöhte (41.).
Thorsten Götzelmann hadert mit dem Auftritt seiner Mannschaft
Die Nüßlein-Schützlinge hatten aus wenigen, aber zielgerichteten Angriffen die Partie auf ihre Seite gezogen und die Hausherren unter Zugzwang gebracht. „Wir wussten, dass Don Bosco Bamberg sehr robust und aktiv spielt und dann liefern wir eine solche erste Halbzeit“, ärgerte sich Thorsten Götzelmann über den Auftritt seiner Elf und fand in der Kabine deutliche Worte.
Die zeigten nach dem Seitenwechsel auch ihre Wirkung. Die Grün-Weißen wehrten sich nach dem Seitenwechsel gegen die drohende Niederlage und agierten deutlich engagierter. Allerdings fehlte es weiter an zwingenden Abschlüssen. Den einzigen in der Anfangsviertelstunde der zweite Halbzeit verzeichnete Jonathan Müller, der einen Allgaier-Freistoß zu zentral aufs Tor köpfte (48.).
Adrian Dußler verpasst den Anschlusstreffer
Nach gut einer Stunde verzog Adrian Dußler von der Strafraumkante knapp. In der Folge hatte der Mittelfeldregisseur zwei weitere Male den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Per Freistoß aus 18 Metern, den aber Kilian Wagner aus dem Winkel kratzte (67.) und nach einer Scheurer-Ecke, die ihm im Strafraumvor die Füße fiel, er aber übers Tor jagte (69.).
Schon sieben Punkte Rückstand auf Großbardorf
Don Bosco schien verwundbar, fing sich in der Folge aber wieder uns ließ keine weitere Möglichkeit der Hausherren zu. „Der Sieg geht vollkommen in Ordnung. Die erste Halbzeit enttäuscht mich maßlos“, haderte Thorsten Götzelmann mit dem erneut durchwachsenen Auftritt seiner Elf, die mit der dritten Niederlage in Folge ohne eigenen Treffer ihre sehr gute Ausgangslage binnen 15 Tagen verspielt hat. Tabellenführer TSV Großbardorf ist auf sieben Zähler enteilt. Zudem ist Don Bosco Bamberg vorbeigezogen und hat neben drei Punkten mehr auf dem Konto auch den direkten Vergleich gewonnen.
Im letzten Duell des Jahres – sollte es stattfinden – reisen die Grün-Weißen ans Hohe Kreuz nach Haibach. Anpfiff ist am kommenden Samstag um 14:00 Uhr.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger (55. Kuß), Vierneisel (51. Finn Körger), Hillenbrand, Kapukiran, Operskalski, Aldijawi, Arens (79. Kleuker), Dußler, Hümmer (67. Levin Körger), Scheurer (79. Wenzel).
DJK Don Bosco Bamberg: Wagner – Bretterreich, Philipp Pfeiffer, Müller, Saprykin (59. Kupfer), Allgaier, Zweyer, Dorn, Jonas Pfeiffer (69. Nüßlein), Trunk (78. Kaiser), Görtler (88. Tontongou).
Tore: 0:1 Görtler (21.), 0:2 Trunk (41.).
Gelbe Karten: Arens (43.), Pascal Henninger (52.), Hillenbrand (71.), Levin Körger (78.), Operskalski (90.+1) / Trunk (35.), Dorn (73.), Zweyer (90.+3).
Zuschauer: 160.
Schiedsrichter: Kohn (Amberg).

Don Bosco Bamberg gastiert am Samstag um 14 Uhr in der Kräuter Mix Arena.
Vorschau auf den nächsten Spieltag

In Abtswind aktuell, dem Fußballmagazin des TSV Abtswind, gibt es Berichte, Fotos und Interna aus dem Kräuterort – von den vier Herrenteams bis zu den Junioren. Außerdem findet der Leser Spielanalysen, Stimmen von Trainern, Hintergrundstorys, Randgeschichten sowie zahlreiche Bilder.
So sind Zuschauer und Fans immer auf dem Laufenden, was beim TSV Abtswind los ist – Abtswind aktuell eben. Das Webpaper gibt es als HTML-Version sowie als PDF für alle Smartphones und Tablets zum Anschauen und Herunterladen. Viel Spaß bei der Lektüre!
Der TSV Abtswind freut sich über jeden Zuschauer, der die Mannschaften bei den Spielen unterstützt.
Wer im Fußballmagazin Abtswind aktuell werben möchte, findet weitere Informationen hier.
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Jonas Enzmann trifft ins eigene Tor
TSV Abtswind – FC Lichtenfels 0:1 (0:1)

Der TSV Abtswind hat zum zweiten Mal in Folge verloren. Erneut ohne eigenen Treffer. Trotz dominantem Auftritt verloren die Gastgeber bei Temperaturen um den Nullpunkt gegen den FC Lichtenfels mit 0:1. Der einzige Treffer fiel nach einer Ecke Tobias Zollnhofers, die Jonas Enzmann unglücklich ins eigene Tor lenkte (21.). Leider fehlte den Hausherren im Angriffsdrittel die nötige Zielstrebigkeit, um noch etwas Zählbares in der Kräuter Mix Arena zu lassen.
Die dritte Saisonniederlage hatten die Abtswinder in der Vorwoche kassiert. Mit 0:2 unterlagen die Grün-Weißen bei Vatan Spor Aschaffenburg trotz guter Leistung. Einmal mehr mangelte es jedoch an zwingenden Tormöglichkeiten. Das wollten die TSV-Kicker nun gegen Lichtenfels ändern, um einen erfolgreichen Jahresendspurt einzuleiten. Für den starteten Finn Körger, Adrian Dußler und Marcello Operskalski für Muhammed-Ali Kapukiran, Franz Arens und Constantin Kleuker. Das Trio nahm zunächst auf der Bank Platz.
Lichtenfels erwischt Abtswind ohne Zutun kalt
Von Beginn an übernahmen die Gastgeber das Kommando gegen sehr defensiv agierende Lichtenfelser. Erste Abschlüsse aus guten Positionen gerieten jedoch zu zentral. Marcello Operskalski (5.) und Adrian Dußler (15.) zielten genau auf FCL-Keeper Felix Angermüller. Die Gäste kamen erstmals nach rund 20 Minuten kontrolliert über die Mittellinie. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld gelangte das Leder zu Fabian Bezani, dessen Schuss Felix Reusch zu Ecke lenkte. Die brachte Tobias Zollnhofer in die Mitte, Felix Reusch kam nicht heran und das Leder prallte vom überraschten Jonas Enzmann ins eigene Tor (21.).
Abschlüsse noch zu ungenau
Am Spielbild änderte sich in der Folge aber nichts. Die Götzelmann-Jungs kontrollierten die Partie, ließen Ball und Gegner laufen, kamen aber nur selten zu guten Abschlüssen. Piet Scheurer prüfte Felix Angermüller von der Strafraumkante (30.). Adrian Dußler zielte aus ähnlicher Distanz erneut auf den Keeper (33.). Auch in der Schlussphase war es der Routinier, der es versuchte. Jeweils von außerhalb des Strafraums. Erst per Freistoß (41.), dann nach einem Dribbling (44.). Beide Schüsse gingen knapp drüber. So nahmen die Gäste die glückliche Führung mit in die Pause.
Felix Angermüller und Latte retten Lichtenfels
Und auch nach dem Seitenwechsel konzentrierten sich die Rot-Weißen auf das Verteidigen des eigenen Tores, was auch weiterhin gelang. Jonas Enzmanns Abschluss wurde gerade noch geblockt (51.). Yasir Aldijawi stellte Felix Angermüller zweimal kaum vor Probleme (52., 55.). Erst nach Marcello Operskalskis Abschluss aus zehn Metern musste der Keeper stark parieren, um den Ausgleich zu verhindern (58.).
Die Hausherren näherten sich an. Jannis Vierneisels verunglückte Flanke landete am Querbalken (65.), Tizian Hümmer jagte das Leder aus 15 Metern aus halbrechter Position knapp vorbei (77.). Die Grün-Weißen beherrschten weiterhin das Spielgeschehen, stellten die Lichtenfelser aber in Summe zu selten vor echte Herausforderungen. Das blieb auch in der Schlussphase so, in der die Hausherren keine nennenswerte Gelegenheit mehr hatten, während Max Wagner beinahe das 2:0 erzielte. Der Gäste-Angreifer verfehlte im Eins-gegen-Eins knapp (81.).
Thorsten Götzelmann ärgert fehlende Zielstrebigkeit
„Wir müssen wieder zwingender werden, energischer, mit mehr Überzeugung in die gefährliche Zone. Wir spielen zu oft um den Sechzehner. Und wenn der Ball dann in die Box kommt, fehlt die Konsequenz, um mit aller Macht das Tor zu machen. Dann muss der Gegner auch riskanter verteidigen“, ärgerte sich Thorsten Götzelmann über die zweite Niederlage in Folge, erneut ohne eigenen Treffer.
Da die Konkurrenz jeweils spät siegte, haben die Großbardorfer nun vier Punkte mehr auf dem Konto, während Don Bosco Bamberg gleichgezogen ist. Die Domstädter gastieren kommenden Samstag, den 29. November, um 14:00 Uhr in der Kräuter Mix Arena zum direkten Duell um den zweiten Platz.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Reusch – Vierneisel (82. Kleuker), Pascal Henninger, Scheurer, Operskalski, Hillenbrand, Aldijawi (82. Levin Körger), Dußler, Desic (60. Hümmer), Finn Körger, Enzmann (60. Wenzel).
FC Lichtenfels: Angermüller – Reichel, Backert, Holzheid, Mattausch, Engelmann, Blinzler (89. Panzer), Bezani (69. Wagner), Zollnhofer (46. Lausch), Kleylein (79. Lulei), Pfadenhauer.
Tor: 0:1 Enzmann (21., Eigentor).
Gelbe Karten: Aldijawi (58.), Operskalski (90.+2) / Reichel (46.), Engelmann (50.), Pfadenhauer (59.), Blinzler (87.)
Zuschauer: 120.
Schiedsrichter: Wagner (Kirchehrenbach).


Weichen für die Zukunft gestellt: TSV-Reserve bekommt neues Trainergespann
Eduard-Alin Wellmann und Ronny Bock übernehmen ab Sommer
Tobias Werner wird sportlicher Leiter der ersten Mannschaft

Beim TSV Abtswind geben die beiden Spielertrainer Tobias Werner und Oliver Döring im Sommer nach drei Jahren die sportliche Verantwortung für die zweite Mannschaft, die aktuell ihre vierte Saison in der Bezirksliga Ost spielt, ab. Eine Nachfolgelösung ist bereits gefunden. Zwei alte Bekannte kehren zu den Grün-Weißen zurück.
Tobias Werner übernimmt zudem ab sofort seine neue Aufgabe als Sportlicher Leiter und bei der Kaderplanung der ersten Mannschaft. Dadurch soll er Manager Christoph Mix und Trainer Thorsten Götzelmann „Arbeit abnehmen“, erklärt Mix. Götzelmann könne sich so „voll auf die Mannschaft konzentrieren“.
Tobias Werner mit neuen Aufgabenbereich
Zu seiner neuen Aufgabe beim TSV sagt Werner: „Ich bin weiterhin im selben Verein für dasselbe Projekt tätig. Die nächsten Wochen sind eine wichtige Phase, in der viele Gespräche geführt, Weichen gestellt und Entscheidungen getroffen werden. Daher war es für mich logisch, diese Aufgabe auch schon jetzt zu übernehmen.“
Auch Oliver Döring soll dem Verein, dem er seit 2011 – mit einer Unterbrechung von 2018 bis 2023, als er mit Tobias Werner den SV Gaukönigshofen coachte – treu ist, weiterhin erhalten bleiben. Erste Gespräche darüber hätten bereits stattgefunden, sagt Mix, der sich bei beiden ausdrücklich für ihre hervorragende Arbeit und ihren außerordentlichen Einsatz als Trainer und als Spieler der zweiten Mannschaft bedankt.
Duo kehrt nach Abtswind zurück
Ihre Nachfolger sind in Abtswind schon bestens bekannt: Mit Eduard-Alin Wellmann und Ronny Bock übernehmen zwei ehemalige Abtswinder Spieler, als gleichberechtigte Trainer, zur neuen Saison die zweite Mannschaft beim TSV.
Eduard-Alin Wellmann, derzeit Trainer beim benachbarten Kreisklassisten TSV/DJK Wiesentheid, stand zwischen 2015 und 2020 im TSV-Tor. In dieser Zeit absolvierte er 53 Spiele für die zweite Mannschaft in der Kreisliga und vier Spiele für die erste in der Landesliga. Ebenso war er im Verein als Torwart-Trainer sowie zwischenzeitlich als Co-Trainer der ersten und der zweiten Mannschaft aktiv.
Der 41-jährige Wiesentheider freut sich auf seine Rückkehr nach Abtswind: „Das ist eine großartige Sache für mich. Der TSV ist zu einem zweiten Heimatverein für mich geworden. Die Rahmenbedingungen sind hier optimal. Ronny und ich ergänzen uns als Trainerteam perfekt und liegen fußballerisch auf einer Wellenlänge.“
Ronny Bock wuchs im thüringischen Suhl auf und war in der Jugend für die BSG Motor Suhl aktiv. 1997 zog er des Berufs wegen nach Castell und spielte dort Fußball in der Kreisliga. Anschließend fand auch er beim TSV Abtswind seine sportliche Heimat. Bock spielte in der dritten Mannschaft und übernahm Jugend-Teams als Trainer. Aktuell trainiert der 50-Jährige, der heute in Rüdenhausen wohnt, eine Nachwuchs-Mannschaft beim FC Schweinfurt 05. Zu seiner ersten Aufgabe im Männerbereich sagt Bock: „Ich freue mich sehr darauf. Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“
Redaktion TSV Abtswind

0:2 gegen Don Bosco Bamberg: Abtswind verliert zum dritten Mal in Folge
Heimelf erneut ohne eigenen Treffer
TSV Abtswind – DJK Don Bosco Bamberg 0:2 (0:2)

Der TSV Abtswind hat die dritte Niederlage in Folge kassiert. Auch gegen die DJK Don Bosco Bamberg unterlagen die Grün-Weißen. 0:2 hieß es nach 90 intensiven Minuten. Bereits im ersten Durchgang hatten die Gäste die Weichen auf Sieg gestellt. Torjäger Patrick Görtler (21.) und Fabian Trunk (41.) trafen, während die Hausherren zum dritten Mal in Folge ohne Tor blieben.
Zuletzt waren die Grün-Weißen vom eingeschlagenen Weg abgekommen. Zwei Niederlagen in Folge kassierten sie zuletzt in Aschaffenburg und gegen Kellerkind Lichtenfels. Die Formkurve zeigte nach unten und auch tabellarisch verloren die Götzelmann-Jungs an Boden. Mit dem Sieg in letzter Minute gegen die DJK Hain zog die DJK Don Bosco Bamberg gleich und gastierte nun in der Kräuter Mix Arena. Mit drei Wechseln in der Startelf wollten die Abtswinder den jüngsten Trend stoppen. Tizian Hümmer, Muhammed-Ali Kapukiran und Franz Arens begannen. Finn Körger und Benjamin Desic saßen zunächst auf der Bank. Jonas Enzmann hatte sich unter der Woche im Training einen Mittelfußbruch zugezogen.
Bamberg schlägt eiskalt zu
Von Beginn versuchten die Hausherren, der Partie ihren Stempel aufzudrücken, gute Offensivaktionen blieben allerdings in der Anfangsphase aus. Erstmals brachte Tizian Hümmer nach Steckpass Muhammed-Ali Kapukirans das Bamberger Gehäuse in Gefahr, traf aber nur das Außennetz. Die Abtswinder waren optisch leicht überlegen, ehe Pascal Henninger ein folgenschwerer Fehlpass im Spielaufbau unterlief. Simon Allgaier holte sich das Leder, bediente im Strafraum Patrick Görtler, der aus 13 Metern verwertete. Ein Nackenschlag für die Grün-Weißen.
Wenig später verfehlte Fabian Trunk das TSV-Gehäuse aus 18 Metern knapp. Die Gäste blieben auch in der Folge sehr präsent und ließen die Abtswinder Offensive zu keinen nennenswerten Aktionen kommen. Einzig Franz Arens‘ Kopfball nach Adrian Dußler Halbfeldfreistoß flog in Richtung DJK-Gehäuse (36.). Aus dem Spiel heraus gelang den Gastgebern nichts mehr, den Bambergern aber schon. Sebastian Zweyer setzte sich auf den linken Flügel bis zur Grundlinie durch und setzte den einlaufenden Fabian Trunk in Szene, der auf 2:0 erhöhte (41.).
Thorsten Götzelmann hadert mit dem Auftritt seiner Mannschaft
Die Nüßlein-Schützlinge hatten aus wenigen, aber zielgerichteten Angriffen die Partie auf ihre Seite gezogen und die Hausherren unter Zugzwang gebracht. „Wir wussten, dass Don Bosco Bamberg sehr robust und aktiv spielt und dann liefern wir eine solche erste Halbzeit“, ärgerte sich Thorsten Götzelmann über den Auftritt seiner Elf und fand in der Kabine deutliche Worte.
Die zeigten nach dem Seitenwechsel auch ihre Wirkung. Die Grün-Weißen wehrten sich nach dem Seitenwechsel gegen die drohende Niederlage und agierten deutlich engagierter. Allerdings fehlte es weiter an zwingenden Abschlüssen. Den einzigen in der Anfangsviertelstunde der zweite Halbzeit verzeichnete Jonathan Müller, der einen Allgaier-Freistoß zu zentral aufs Tor köpfte (48.).
Adrian Dußler verpasst den Anschlusstreffer
Nach gut einer Stunde verzog Adrian Dußler von der Strafraumkante knapp. In der Folge hatte der Mittelfeldregisseur zwei weitere Male den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Per Freistoß aus 18 Metern, den aber Kilian Wagner aus dem Winkel kratzte (67.) und nach einer Scheurer-Ecke, die ihm im Strafraumvor die Füße fiel, er aber übers Tor jagte (69.).
Schon sieben Punkte Rückstand auf Großbardorf
Don Bosco schien verwundbar, fing sich in der Folge aber wieder uns ließ keine weitere Möglichkeit der Hausherren zu. „Der Sieg geht vollkommen in Ordnung. Die erste Halbzeit enttäuscht mich maßlos“, haderte Thorsten Götzelmann mit dem erneut durchwachsenen Auftritt seiner Elf, die mit der dritten Niederlage in Folge ohne eigenen Treffer ihre sehr gute Ausgangslage binnen 15 Tagen verspielt hat. Tabellenführer TSV Großbardorf ist auf sieben Zähler enteilt. Zudem ist Don Bosco Bamberg vorbeigezogen und hat neben drei Punkten mehr auf dem Konto auch den direkten Vergleich gewonnen.
Im letzten Duell des Jahres – sollte es stattfinden – reisen die Grün-Weißen ans Hohe Kreuz nach Haibach. Anpfiff ist am kommenden Samstag um 14:00 Uhr.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger (55. Kuß), Vierneisel (51. Finn Körger), Hillenbrand, Kapukiran, Operskalski, Aldijawi, Arens (79. Kleuker), Dußler, Hümmer (67. Levin Körger), Scheurer (79. Wenzel).
DJK Don Bosco Bamberg: Wagner – Bretterreich, Philipp Pfeiffer, Müller, Saprykin (59. Kupfer), Allgaier, Zweyer, Dorn, Jonas Pfeiffer (69. Nüßlein), Trunk (78. Kaiser), Görtler (88. Tontongou).
Tore: 0:1 Görtler (21.), 0:2 Trunk (41.).
Gelbe Karten: Arens (43.), Pascal Henninger (52.), Hillenbrand (71.), Levin Körger (78.), Operskalski (90.+1) / Trunk (35.), Dorn (73.), Zweyer (90.+3).
Zuschauer: 160.
Schiedsrichter: Kohn (Amberg).

Letzte Ausgabe 2025: Abtswind aktuell
Don Bosco Bamberg gastiert am Samstag um 14 Uhr in der Kräuter Mix Arena.
Vorschau auf den nächsten Spieltag

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0:1 gegen Lichtenfels: Abtswind unterliegt unglücklich
Jonas Enzmann trifft ins eigene Tor
TSV Abtswind – FC Lichtenfels 0:1 (0:1)

Der TSV Abtswind hat zum zweiten Mal in Folge verloren. Erneut ohne eigenen Treffer. Trotz dominantem Auftritt verloren die Gastgeber bei Temperaturen um den Nullpunkt gegen den FC Lichtenfels mit 0:1. Der einzige Treffer fiel nach einer Ecke Tobias Zollnhofers, die Jonas Enzmann unglücklich ins eigene Tor lenkte (21.). Leider fehlte den Hausherren im Angriffsdrittel die nötige Zielstrebigkeit, um noch etwas Zählbares in der Kräuter Mix Arena zu lassen.
Die dritte Saisonniederlage hatten die Abtswinder in der Vorwoche kassiert. Mit 0:2 unterlagen die Grün-Weißen bei Vatan Spor Aschaffenburg trotz guter Leistung. Einmal mehr mangelte es jedoch an zwingenden Tormöglichkeiten. Das wollten die TSV-Kicker nun gegen Lichtenfels ändern, um einen erfolgreichen Jahresendspurt einzuleiten. Für den starteten Finn Körger, Adrian Dußler und Marcello Operskalski für Muhammed-Ali Kapukiran, Franz Arens und Constantin Kleuker. Das Trio nahm zunächst auf der Bank Platz.
Lichtenfels erwischt Abtswind ohne Zutun kalt
Von Beginn an übernahmen die Gastgeber das Kommando gegen sehr defensiv agierende Lichtenfelser. Erste Abschlüsse aus guten Positionen gerieten jedoch zu zentral. Marcello Operskalski (5.) und Adrian Dußler (15.) zielten genau auf FCL-Keeper Felix Angermüller. Die Gäste kamen erstmals nach rund 20 Minuten kontrolliert über die Mittellinie. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld gelangte das Leder zu Fabian Bezani, dessen Schuss Felix Reusch zu Ecke lenkte. Die brachte Tobias Zollnhofer in die Mitte, Felix Reusch kam nicht heran und das Leder prallte vom überraschten Jonas Enzmann ins eigene Tor (21.).
Abschlüsse noch zu ungenau
Am Spielbild änderte sich in der Folge aber nichts. Die Götzelmann-Jungs kontrollierten die Partie, ließen Ball und Gegner laufen, kamen aber nur selten zu guten Abschlüssen. Piet Scheurer prüfte Felix Angermüller von der Strafraumkante (30.). Adrian Dußler zielte aus ähnlicher Distanz erneut auf den Keeper (33.). Auch in der Schlussphase war es der Routinier, der es versuchte. Jeweils von außerhalb des Strafraums. Erst per Freistoß (41.), dann nach einem Dribbling (44.). Beide Schüsse gingen knapp drüber. So nahmen die Gäste die glückliche Führung mit in die Pause.
Felix Angermüller und Latte retten Lichtenfels
Und auch nach dem Seitenwechsel konzentrierten sich die Rot-Weißen auf das Verteidigen des eigenen Tores, was auch weiterhin gelang. Jonas Enzmanns Abschluss wurde gerade noch geblockt (51.). Yasir Aldijawi stellte Felix Angermüller zweimal kaum vor Probleme (52., 55.). Erst nach Marcello Operskalskis Abschluss aus zehn Metern musste der Keeper stark parieren, um den Ausgleich zu verhindern (58.).
Die Hausherren näherten sich an. Jannis Vierneisels verunglückte Flanke landete am Querbalken (65.), Tizian Hümmer jagte das Leder aus 15 Metern aus halbrechter Position knapp vorbei (77.). Die Grün-Weißen beherrschten weiterhin das Spielgeschehen, stellten die Lichtenfelser aber in Summe zu selten vor echte Herausforderungen. Das blieb auch in der Schlussphase so, in der die Hausherren keine nennenswerte Gelegenheit mehr hatten, während Max Wagner beinahe das 2:0 erzielte. Der Gäste-Angreifer verfehlte im Eins-gegen-Eins knapp (81.).
Thorsten Götzelmann ärgert fehlende Zielstrebigkeit
„Wir müssen wieder zwingender werden, energischer, mit mehr Überzeugung in die gefährliche Zone. Wir spielen zu oft um den Sechzehner. Und wenn der Ball dann in die Box kommt, fehlt die Konsequenz, um mit aller Macht das Tor zu machen. Dann muss der Gegner auch riskanter verteidigen“, ärgerte sich Thorsten Götzelmann über die zweite Niederlage in Folge, erneut ohne eigenen Treffer.
Da die Konkurrenz jeweils spät siegte, haben die Großbardorfer nun vier Punkte mehr auf dem Konto, während Don Bosco Bamberg gleichgezogen ist. Die Domstädter gastieren kommenden Samstag, den 29. November, um 14:00 Uhr in der Kräuter Mix Arena zum direkten Duell um den zweiten Platz.
Alexander Rausch
Das Spiel in der Statistik
TSV Abtswind: Reusch – Vierneisel (82. Kleuker), Pascal Henninger, Scheurer, Operskalski, Hillenbrand, Aldijawi (82. Levin Körger), Dußler, Desic (60. Hümmer), Finn Körger, Enzmann (60. Wenzel).
FC Lichtenfels: Angermüller – Reichel, Backert, Holzheid, Mattausch, Engelmann, Blinzler (89. Panzer), Bezani (69. Wagner), Zollnhofer (46. Lausch), Kleylein (79. Lulei), Pfadenhauer.
Tor: 0:1 Enzmann (21., Eigentor).
Gelbe Karten: Aldijawi (58.), Operskalski (90.+2) / Reichel (46.), Engelmann (50.), Pfadenhauer (59.), Blinzler (87.)
Zuschauer: 120.
Schiedsrichter: Wagner (Kirchehrenbach).


