Jannis Vierneisel feiert seinen Premierentreffer

TSV Abtswind – ASV Rimpar 5:1 (3:0)

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Der TSV Abtswind lässt dem Schlusslicht keine Chance. Mit 5:1 besiegen die Grün-Weißen den ASV Rimpar. Von Beginn dominieren die Gastgeber das Spiel und führen bereits nach einer halben Stunde mit 3:0. Nils Kuß (6.), Jannis Vierneisel (19.) und Benjamin Desic (28.) sorgen für die deutliche Halbzeitführung. Oliver Makuliks Traumtor sorgt für leichte Spannung (53.). In der Schlussphase besorgen dann aber Levin Körger (80.) und Constantin Kleuker (90.) den deutlichen wie verdienten Heimsieg.

Nach der starken Leistung in Leider wartete mit dem ASV Rimpar das abgeschlagene Schlusslicht der Landesliga Nordwest, das kaum noch Hoffnung auf den Ligaverbleib hat. Und von Beginn an wurden die Grün-Weißen ihrer Favoritenrolle auch gerecht. Piet Scheurer versuchte es nach zwei Minuten. Wenig später tauchte Jannis Vierneisel frei vor Robin Michel auf, aber der Keeper hielt stark (5.). Bei der darauffolgenden Ecke war er dann aber erstmals geschlagen. Nils Kuß hatte Adrian Dußlers Hereingabe eingeköpft (6.).

Abtswind dominiert nach Belieben

Und auch danach dominierten die Hausherren nach Belieben. Yasir Aldijawi (14.) und Osama Alawami (16.) verpassten jeweils nach Dußler-Standards das 2:0. Das besorgte dann aber Jannis Vierneisel mit seinem Premierentreffer im Abtswinder Jersey (19.). Früh stellten die Grün-Weißen die Weichen also auf Sieg. Benjamin Desic legte im Fallen das dritte Tor nach, noch ehe eine halbe Stunde gespielt war (28.).

Der erste Durchgang hätte sogar noch bitterer für die Gäste verlaufen können. Osama Alawami traf den Pfosten, Oliver Makulik klärte Pascal Henningers Kopfball auf der Linie (31.). „Die Jungs haben es gut gemacht, sowohl mit als auch gegen den Ball. Zudem haben sie sich belohnt und die Führung war absolut verdient“, lobte Thorsten Götzelmann.

Oliver Makulik sorgt für etwas Spannung

Allerdings brachten sich die Rimparer durch Oliver Makuliks Traumtor von der Sechzehnerkante wenige Minuten nach dem Seitenwechsel etwas überraschend auf die Anzeigetafel (53.) und waren in der Folge besser in der Partie. Die Hausherren taten sich nicht mehr so leicht wie noch vor der Pause, hatten aber weiter sehr gute Einschussgelegenheiten. Adrian Dußler bugsierte das Leder nach Herrmann-Flanke über den Querbalken (56.), Osama Alawami köpfte einen Dußler-Freistoß aus dem Halbfeld drüber (58.).

Zwei Joker sorgen für die Entscheidung

Dass die Partie noch nicht entschieden war, lag an der mangelnden Chancenverwertung der Gastgeber. Yasir Aldijawi lupfte nach Alawami-Stecker über das Tor (69.), Adrian Dußler jagte das Leder in den Fangzaun (72.). Und auch der eingewechselte Levin Körger verpasste dreimal das 4:1 (76., 77., 78.), ehe er nach feinem Vierneisel-Querpass ins verwaiste Tor traf (80.).

Für den Schlusspunkt sorgte dann Constantin Kleuker, der nach Kapukiran-Stecker enteilte, Robin Michel umkurvte und seinen zweiten Saisontreffer zum Endstand bejubelte (90.). Kurz darauf war Schluss und die Grün-Weißen feierten einen letztlich nie gefährdeten und auch in der Höhe verdienten Heimerfolg. „Nach der Pause gab es eine schwierigere Phase. Mit etwas mehr Ruhe spielen wir es noch souveräner. Insgesamt haben es die Jungs gut gemacht“, lobte der Übungsleiter, der sich zudem darüber freute, dass mit Levin Körger und Constantin Kleuker zwei Joker für die Entscheidung sorgten.

Bereits am Ostermontag geht es für die TSV-Jungs weiter mit dem Nachholspiel bei Alemannia Haibach. Anstoß am Hohen Kreuz ist um 15:00 Uhr.

Alexander Rausch

Das Spiel in der Statistik

TSV Abtswind: Reusch – Pascal Henninger, Alawami, Vierneisel, Herrmann (81. Kapukiran), Scheurer (71. Levin Körger), Hillenbrand, Aldijawi (81. Röding), Kuß, Dußler (85. Kleuker), Desic.
ASV Rimpar: Michel – Billick, Hagen, Fischer (81. Heidari), Budemann (46. Santos), Fishman, Makulik, Burkard (66. Sicaja), Seidu, Conte, Kuhn (74. Deißenberger).

Tore: 1:0 Kuß (6.), 2:0 Vierneisel (19.), 3:0 Desic (28.), 3:1 Makulik (53.), 4:1 Levin Körger (80.), 5:1 Kleuker (90.).
Gelbe Karten: Scheurer (42.), Hillenbrand (53.), Alawami (75.) / Kuhn (57.).
Zuschauer: 150.
Schiedsrichter: Behlau (Ammerthal).